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Der Branchendienst MEEDIA berichtet über meinen Rauswurf beim „Neo Magazin Royale“

https://meedia.de/2019/02/22/wochenrueckblick-angst-um-saubershow-image-boehmermann-team-wirft-junge-freiheit-autor-raus/

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Schichtwechsel bei Böhmermann – und raus bist du!

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Von Boris T. Kaiser

In dieser Woche startet die neue Staffel des „Neo Magazin Royale“ von und mit Jan Böhmermann. Bis vor wenigen Tagen bin ich noch fest davon ausgegangen, dass ich an dieser als Autor beteiligt sein würde. Genauer gesagt, als Gagschreiber. Dazu muss man wissen, dass meine beruflichen Wurzeln in der leichten Unterhaltung liegen. Lange bevor ich anfing, journalistische Texte und politische Kommentare zu schreiben, arbeitete ich als Comedy-Autor fürs Fernsehen.

Ich schrieb unter anderem Pointen für die Rudi Carrell Show „7 Tage 7 Köpfe“, für die „RTL Freitag Nacht News“, für Niels Ruf und Harald Schmidt. Immer mit ziemlich guter Treffer-Quote, was das von mir eingesandte und „on air“ verwendete Material angeht. Dies ist wichtig, weil in aller Regel nur dieses bezahlt wird. Auch beim „Neo Magazin Royale“ hatte ich rund fünf Jahre lang eine solide Erfolgsquote.

Umso überraschter war ich, als ich wenige Tage vor dem neuen Produktionsstart eine E-Mail des zuständigen Redakteurs, Patrick Stenzel, erhalten habe, in der er mir mitteilte, dass man im neuen Jahr nicht mehr mit mir plane. Dies sei „ein relativ normaler Vorgang“ und „keinesfalls persönlich“ gegen mich gerichtet. Stenzel wies auch darauf hin, dass man einen solchen Austausch in der Regel alle sechs Monate vornehme, um „frischen Wind in die Gags zu bringen“. Weiterlesen

Fettes Brot: Hymne für die Meinungsdiktatur

Von Boris T. Kaiser

Politik gehört ähnlich wie der Fußball zu jenen Themen, bei dem fast jeder glaubt, sich eine Meinung erlauben zu können. Diese wird dann meist sehr emotional, mitunter sogar aggressiv vertreten. Auch jenen gegenüber, die sich zum Beispiel beruflich sehr intensiv mit dem entsprechenden Thema auseinandersetzen.

Sowohl beim Fußball als auch in der Politik bilden sich viele ihre Ansichten bereits in frühester Jugend und verrücken sie später kaum noch. Dem Lieblingsverein ihrer Kindheit halten sie genauso bedingungslos die Treue wie den naiven politischen Idealen ihrer Schulzeit.

Moralische Besoffenheit

Noch eine Gemeinsamkeit haben Fußball und Politik. Beide sind immer wieder Grundlage und Motivation für sehr schlechte Musik. Beim Fan-Lied hilft im Zweifel der Alkohol. Beim Polit-Song bleibt einem da allenfalls die eigene moralische Besoffenheit.

Die Rap-Combo „Fettes Brot“ hat beide Genres schon beackert. 2006 schufen sie, gemeinsam mit Bela B. von der Punkband „Die Ärzte“, mit „Fußball ist immer noch wichtig“ den vielleicht einzigen weitgehend unbeachteten Song zur Weltmeisterschaft im eigenen Land. Jetzt haben die Hamburger Rapper ein musikalisches Statement „gegen Rechts“ veröffentlicht.

Im Stück „Du driftest nach rechts“ rappen die mittlerweile erkennbar ergrauten Hip-Hopper all jenen nach dem Mund, die alle politisch Andersdenkenden bis in das Privateste hinein entmenschlichen und isolieren wollen. Der Text des Songs handelt von einer Frau, die sich sehr zum Mißfallen ihres Freundes seit ihrer Jugend politisch weiterentwickelt hat. In den Lyrics, auf die die Rapper so stolz sind, daß sie sie selbst in einem eigenen Video veröffentlich haben, heißt es:

Weiterlesen auf JF-Online:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/hymne-fuer-die-meinungsdiktatur/

Eine mutige und kritische Stimme ist verstummt: Modeschöpfer Karl Lagerfeld gestorben

Ein Nachruf von Boris T. Kaiser

Der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist tot. Der in Frankreich lebende Hamburger gehörte zu den schillerndsten Figuren der Glamour-Branche. Nicht nur sein extravagantes Auftreten, sondern auch sein Verstand machten den Designer weit über die Pariser Modewelt hinaus zum Star. Sein Humor und seine spitze Zunge sind Kult. Lagerfeld-Sprüche wie »Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren« oder »Stress kenne ich nicht. Ich kenne nur Strass«, sind heute vielzitierte Klassiker.

Hier gehts zum ganzen Beitrag:

https://www.deutschland-kurier.org/eine-mutige-und-kritische-stimme-ist-verstummt-modeschoepfer-karl-lagerfeld-gestorben/

Berlin: Fast jeder zweite Polizei-Azubi ein Kind von Einwanderern

Die Polizei in Berlin hat bundesweit die meisten Azubis mit Migrationshintergrund. Rund 40 Prozent der Polizeianwärter in der Hauptstadt kommen aus Einwanderer-Familien. Das ist das Ergebnis einer Studie des Mediendienstes Integration.

Hier weiterlesen:

https://www.deutschland-kurier.org/platz-1-in-deutschland-berlin-fast-jeder-zweite-polizeischueler-stammt-aus-einwanderer-familie/

ARD und „Framing“: Manipulation auf Bestellung

Von Boris T. Kaiser

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“, heißt es in Bertolt Brechts berühmter Dreigroschenoper. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk müßte es wohl eher heißen: „Ohne Moral, kein Fressen.“ So könnte man zumindest die Handlungsanleitung zusammenfassen, die eine kalifornische PR-Agentur im Auftrag der ARD erstellt hat.

Im Mutterland des Massenmediums Fernsehen erkannte man wohl gleich, daß die gebührenfinanzierten deutschen Sendeanstalten allein durch Qualität nicht überzeugen können. Um das zu erkennen, genügen schließlich fünf Minuten ARD-Morgenmagazin. Danach weiß man: Der Tag wird nicht mehr besser. Zumindest nicht im Ersten. Im Zweiten oder den Dritten natürlich auch nicht.

Weder „Staatsfunk“ noch „Quotenfixierung“

Auch, daß es für die deutschen Zwangsgebühren kaum rationale Argumente geben kann, wissen die Experten vom „Berkeley International Framing Institute“ offenbar genau. Daß die Deutschen nicht nur für völlig uninspirierte TV-Programme, die sie nicht sehen wollen, sondern auch noch für die Verwaltung dieser staatlich geförderten Kreativlosigkeit zahlen müssen, dürfte Amerikanern wohl noch grotesker vorkommen als den Deutschen selbst.

Weiterlesen auf JF-Online:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/manipulation-auf-bestellung/

 

 

Andreas Gabalier: „Nazi-Lied-Experte“ Fischer fischt im trüben

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Von Boris T. Kaiser

Der linke Wahnsinn in Sachen Andreas Gabalier geht weiter. Nach den wirren Interpretationen, um ein vermeintliches Hakenkreuz auf seinem Platten-Cover, erhebt nun ein „Nazi-Lied-Experte“ schwere Vorwürfe gegen den „Volks-Rock’n’-Roller“.

Der Historiker und Theologe, Michael Fischer, hat Gabaliers Songs ganz genau unter seine rosarote Lupe genommen. Das Ganze im Auftrag von „bento“, der hippen Mischung aus schlecht gemachter Schülerzeitung und digitalem Werbeprospekt, aus dem Hause „Spiegel Online“. Dementsprechend plakativ fällt das Urteil des angeheuerten Experten aus: „Was Andreas Gabalier besingt, ist reaktionärer Kitsch und schon nahe an der Selbstparodie volkstümlicher Musik“, so der geschäftsführende Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg.

Dabei belässt er es aber natürlich nicht. Die Spiegel-Jugend hat ihn schließlich nicht dafür engagiert, einfach nur plumpe Beleidigungen auszuspucken. Das hätten sie schließlich auch selber gekonnt. Fischer sollte, den bei der linken Journaille so verhassten Musiker, so seriös wie möglich diskreditieren. Das macht er auch. Er bestätigt der Bento-Redaktion, welch hohe Gefahr von Gabalier ausgeht: Man dürfe sich nicht einlullen lassen – das ganze „Hulapalu“ mache „einzelne Passagen nicht weniger gefährlich“.

Und weiter:

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