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Erdogans Staatsbesuch und seine Gastgeber: Deutschland in der Duldungsstarre

Von Boris T. Kaiser

Zum sich auf der Nase herumtanzen lassen, gehören immer zwei: Derjenige, der einem auf der Nase herumtanzt und eben jener, der sich auf der Nase herumtanzen läßt. Der türkische Despot Recep Tayyip Erdogan ist Deutschland tagelang auf der Nase herumgetanzt und die deutsche Politik hat ihn weitgehend gewähren lassen.

Der Besuch Erdogans war, um im Bild zu bleiben, so etwas wie ein staatspolitischer Tango. Eine Inszenierung aus Beherrschung und Unterwerfung, bei der nur einer wirklich den Ton angab. Der Unterwerfer hatte offenbar nicht den geringsten Zweifel an der Devotion der Unterworfenen. Sollte er zu irgendeinem Zeitpunkt doch ansatzweise Zweifel gehabt haben, dürften sich diese spätestens bei der Einweihung der pompösen Zentralmoschee, von der als verfassungsfeindlich geltenden DITIB, in Köln vollends verflüchtigt haben.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/deutschland-in-der-duldungsstarre/

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Feine Sahne Fischfilet im „Polizeiruf“: Soundtrack zur politisch korrekten Propaganda

Von Boris T. Kaiser

Zu DDR-Zeiten gehörte der „Polizeiruf 110“ zu den Flaggschiffen sozialistischer Fernsehunterhaltung. Mord und Totschlag gab es in der Krimireihe nur selten. Dies hätte nicht zur offiziellen Staatsdoktrin gepaßt, wonach solche Delikte vor allem als gesellschaftliche Erscheinungsformen des dekadenten und degenerierten Westens galten.

Die Ermittler hatten es vor allem mit „kleinen Ganoven“ zu tun, die auf dem Weg zum Kommunismus ein wenig ins Straucheln geraten waren und von den grundsoliden Kommissaren der Volkspolizei auf den Pfad der sozialistischen Tugend zurückgeführt werden mußten. Mitarbeiter vom Ministerium des Innern wachten bereits während der Produktion über die Inhalte einer jeden Folge und stellten sicher, daß diese der Linie der Partei entsprachen.

Nur selten kriminelle Ausländer

Trotz oder gerade wegen seiner propagandistischen Vergangenheit im Sozialismus der DDR fand der „Polizeiruf“ nach der Wiedervereinigung nahezu nahtlos Anschlußverwertung im öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem der Bundesrepublik. Heute ist der einstige „DDR-Tatort“ längst fester Bestandteil der Armada politisch korrekter Krimi-Reihen, die das Staatsfernsehen Woche für Woche in die bundesrepublikanischen Wohnzimmer aussendet.

Vor allem die „Flüchtlingskrimis“, die inzwischen im deutschen Fernsehen schon fast so etwas wie ein eigenes Genre darstellen, erlauben es dem „Polizeiruf“, zu alter linkssozialistischer Propaganda-Höchstform aufzulaufen. So wie es einst kaum Mörder unter den Bürgern der DDR gab, gibt es heute, in der Erzählwelt der gebührenfinanzierten Fernsehspiele, nur selten kriminelle Ausländer. Die Bösen sind fast immer empathielose, weiße deutsche Männer. Am liebsten Reiche, um das Bild vom rassistischen, kapitalistisch enthemmten Kaltland vollends abzurunden.

Falls es doch einmal ein krimineller Migrant in ein öffentlich rechtliches Drehbuch schafft, stellt sich in der Regel spätestens am Ende des Films heraus, daß dieser vom bösen Deutschen ausgebeutet und/oder rassistisch drangsaliert wurde, er somit also quasi zwangsläufig in die Kriminalität abrutschen mußte.

„Alles auf Rausch“

Den Soundtrack zu dieser linken Propaganda liefert im „Polizeiruf“ auch gerne mal die linksradikale Band „Feine Sahne Fischfilet“.

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„hart aber fair: Die Sahra Wagenknecht Show

Von Boris T. Kaiser

„Verstehen die Bürger diese Regierung noch?“ fragte die „hart aber fair“-Redaktion ein Jahr nach der Bundestagswahl. So ganz genau wissen wollte sie es dann aber scheinbar doch nicht. Zu der Diskussion ins Studio waren jedenfalls keine normalen Bürger, sondern nur Politiker und ein Wissenschaftler geladen.

Wenn man sich das Zeugnis schon selbst ausstellen darf, dann kann man sich auch gleich Bestnoten geben, dachte sich wohl der CSU-Mann Stephan Mayer. Er betonte gleich zu Beginn der Sendung, daß die Bundesregierung weit besser als ihr Ruf sei und es im Wesentlichen eigentlich nur an der Außendarstellung der erfolgreichen Arbeit hapere.

Die Bürger kamen mal wieder nur via Internet und in kurzen Einspielern zu Wort. Der erste dieser Filmbeiträge zeigte „empörte Reaktionen“ zum Fall Maaßen. Wobei sich die Befragten, anders als von den Journalisten vermutlich erwartet oder erhofft, vor allem über die ausgedehnte mediale und politische Debatte und nicht über Maaßen selbst ärgerten.“

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