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Mannheim: Was ist dran am angeblich identitären Angriff aufs „ewwe longt´s“

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Von Boris T. Kaiser

In Mannheim sollen Mitglieder der „Identitäten Bewegung“ bei der Eröffnung eines neuen linken Jugendzentrum randaliert haben. Die Meldungen reichen von „Störaktion“, bis hin zum „Angriff“ durch mutmaßliche „Rechtsextremisten“. Unter den Beteiligten der Aktion konnte auch Leon Stockmann, der dem Landesvorstand der Jungen Alternative in Baden-Württemberg angehört, ausgemacht werden. Doch was ist wirklich dran an der Geschichte?

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Wenn Melanie und Hannah Feminismus spielen

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fbt

BTK

Von Boris T. Kaiser

Wer zu recht mit Entsetzen die Unterdrückung der Frau in der islamischen Welt betrachtet, vergisst dabei leicht, dass es auch in Deutschland ein langer und steiniger Weg war, der zur totalen Gleichberechtigung der beiden Geschlechter führte. Die Verdienste der frühen Feministinnen sind, bei aller berechtigter Kritik, nicht von der Hand zu weisen. Mit dem Kampf ihrer Vorgängerinnen haben die meisten heutige westliche Feministinnen allerdings nichts mehr viel zu tun. Oft wirken sie sogar, wie eine Art „Konterrevolution“.

Noch bis in die 1960er und 1970er Jahre war es Frauen in Deutschland nicht erlaubt ohne Erlaubnis ihres Ehemannes zu arbeiten oder ein ein eigenes Bankkonto zu eröffnen. Erst 1997 wurde Vergewaltigung in der Ehe als eigener Straftatbestand im Gesetzbuch verankert. Zwar war sie in der Theorie, zum Beispiel als sexuelle Nötigung, schon immer strafbar, in der Realität wurden Frauen, die eine solche zur Anzeige bringen wollten, von Polizei und Justiz aber oft nicht ernst genommen. Dass all dies heute anders ist, ist auch den Feministinnen der Generation von Alice Schwarzer zu verdanken.

Die modernen westlichen Feministinnen haben ein deutlich zwiespältigeres Verhältnis zum Thema Vergewaltigung und Frauenunterdrückung. Weiterlesen

Unwort des Jahres: Linke Sprach-Hegemonie überwinden

Von Boris T. Kaiser

Wie in jedem Jahr wurde unter maximalem medialen Interesse das sogenannte Unwort des Jahres gekürt. Wie in jedem Jahr läßt sich an der Wahl des Begriffes eine ziemlich deutliche politische Tendenz der Jury ablesen. Nach „Gutmensch“ (2015), „Volksverräter“ (2016) und „Alternative Fakten“ (2017) soll 2018 der von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt in den öffentlichen Diskurs eingebrachte Begriff der „Anti-Abschiebe-Industrie“ das schlimmste Wort überhaupt gewesen sein.

Im Mai vergangenen Jahres sagte der CSU-Politiker: „Es ist nicht akzeptabel, daß durch eine aggressive Anti-Abschiebe-Industrie bewußt die Bemühungen des Rechtsstaates sabotiert und eine weitere Gefährdung der Öffentlichkeit provoziert wird.“ Die Kritik des ehemaligen Bundesministers richtete sich vor allem gegen Anwälte und Initiativen, die illegalen Einwanderern gezielte und teils dubiose Hinweise geben, wie sie sich der rechtmäßigen Abschiebung entziehen können.

Die Hobby-Zensoren machen keinen Hehl aus ihren Absichten

Dobrindt steht zu dem Begriff. Er verweist darauf, daß es sich dabei um eine „erlaubte Überspitzung“ handele, und daß auch Gerichte entschieden hätten, die Formulierung weder als „Schmähkritik“ noch als „Beleidigung“ zu werten. Die Sprachrichter vom selbsternannten Ethik-Tribunal des „Unworts des Jahres“ sahen das ganz anders.

Die Jury erklärte, der Ausdruck zeige, „wie sich der politische Diskurs sprachlich und in der Sache nach rechts verschoben hat und sich damit auch die Sagbarkeitsregeln in unserer Demokratie in bedenklicher Weise verändern“. Man kann den Hobby-Zensoren der Initiative viel vorwerfen, aber nicht, daß sie nicht ziemlich klar benennen würden, worum es ihnen geht.

Die politische Sprach-Polizei will bestimmen, was in Deutschland gesagt, gedacht und politisch getan werden darf. Die Grenzen des Erlaubten sollen vor allem nach rechts strengstmöglich abgesteckt werden.

Weiterlesen auf Junge Freiheit Online:
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/linke-sprach-hegemonie-ueberwinden/

Unglückszahl: Heil und die 13

Von Boris T. Kaiser

Man sagt, der Aberglaube sei die Ersatzreligion der Einfältigen. Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil will beim neuen Sozialgesetzbuch die „Unglückszahl“ 13 vermeiden und deshalb direkt zur Ausgabe Nummer 14 übergehen. Grundlage des einfältigen Einfalls aus dem Ministerium für Hokuspokus sind, so kann man es den offiziellen Erklärungen entnehmen, „mehrere Argumente, auch vonseiten der Betroffenenverbände“, die, wie die Sprecherin der Behörde sagt, „sorgsam abgewogen wurden“. Vielleicht eine der konkretesten Aussagen, die man je einer öffentlichen Fachkraft für Öffentlichkeitsarbeit entlocken konnte.

Der Minister selbst hat „keine Angst vor Zahlen“, betont er im Interview mit der Bild-Zeitung. Heil sagt: „Ich bin gläubiger Christ. Aber in diesem Fall geht es um ein Opferentschädigungsgesetz für Opfer von Gewalttaten. Dabei hat uns eine Reihe von Opferverbänden darauf hingewiesen, daß es viele Betroffene gibt, die bei so einer Zahl ein ungutes Gefühl haben. Ich finde, wir Politiker brechen uns nichts ab, wenn wir auf solche Empfindungen Rücksicht nehmen.“

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Angst essen Lachen auf

Von Boris T. Kaiser

Jürgen von der Lippe will keine Witze über den Islam machen. Genauer gesagt: Er traut sich nicht. Nicht nur, weil er, wie er selbst sagt, in das Thema „nicht genug eingelesen“ ist, sondern schlicht und ergreifend aus Angst. „Da ist mir mein Leben wichtiger als ein guter Gag“, bekannte der prominente Fernsehunterhalter ganz offen in einem Interview mit der Bild am Sonntag.

Die Aussage ist beachtlich. Zumal dem Humoristen in Sachen Religion sonst wenig heilig ist. Witze über den Katholizismus gehören so selbstverständlich zu von der Lippes Bühnenprogrammen wie die schrillen Hawaiihemden und seine legendären Peter-Maffay-Imitationen. Mit der Komödie „Nich‘ mit Leo“ widmete der ehemalige Meßdiener dem Beruf des Pfarrers und der katholischen Kirche einst gar gleich einen ganzen Film.

Dieter Nuhr muß sich als „Haßprediger“ beschimpfen lassen

Allzu große Angst vor wütenden Christen, die unter „Gott ist groß“-Rufen bewaffnet ein Kino oder einen Theatersaal stürmen, muß ein Komiker ganz offensichtlich nicht haben. Dennoch gelten Witze über die Kirche und das Christentum auf deutschen Kabarett-Bühnen noch immer als Gipfel der Kühnheit und bringen dem Kleinkunst-Helden zumindest einen sicheren Zwischenapplaus pro Abend.

Komiker, die Witze über den Islam machen, sucht man dagegen in der weiten Unterhaltungslandschaft meist vergebens. „Über jede andere Religion kann man ja reden, nur über den Islam nicht, weil es zu konkreter körperlicher Gewalt führt. Sie können alles über Christus sagen, aber nicht über Mohammed“, bemängelte einst der Kabarettist Dieter Nuhr, der sich die Freiheit der humoristischen Islamkritik trotz allem selbst immer wieder rausnimmt. Dafür bekam er bereits eine Anzeige wegen Islambeleidignung und darf – mit richterlicher Genehmigung – von Salafisten als Haßprediger bezeichnet werden. Aber immerhin: Er lebt noch!

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/angst-essen-lachen-auf/

„Drag Kids“: Ikonen einer Gesellschaft im Endstadium der Dekadenz

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Von Boris T. Kaiser

Sogenannte „Drag Kids“, sorgen in den USA gerade für entsetzen bei der normalen Bevölkerung und quietschende Verzückung in den linksliberalen Filterblasen. „Drag Kids“ sind, wie der Name schon sagt, die Kinderversion der, in gewissen Kreisen schon lange beliebten, „Drag Queens“. Also männlichen Bühnen-Performern, die sich als Frauen verkleiden, um, mit mehr oder weniger unterhaltsamen und meist grotesk sexualisierten Inhalten, das Publikum zu bespaßen.

Diese als Travestie-Shows bekannten Kleinkunst-Darbietungen sind, wie jegliche Form des Entertainments, natürlich reine Geschmacksache. Man kann sie mögen oder nicht; auch wenn man Zweiteres, auf Grund der geltenden politischen Korrektheit, kaum noch zugeben darf.

Ganz und gar geschmacklos sind aber die neuen Stars der Szene. Eben jene, mit viel Schminke und anderen Hilfsmitteln auf Frau zurechtgemachten, kleinen „Drag Kids“. Nicht, dass es nicht schon immer Jungs gegeben hätte, die sich, in spielerischer Weise, nicht nur als Superman oder Cowboy und Indianer, sondern auch mal als Frau verkleidet hätten. In der Regel war dies, auch von den Kindern selbst, lustig gemeint. Eine tatsächliche sexuelle Intention hat dahinter kein vernünftiger Mensch vermutet. Nur in den seltensten Fällen wollten die, als solche verkleideten Jungs, als sie groß waren, tatsächlich Superman, Cowboy, Indianer oder Frau werden. Noch seltener dachten sie als Erwachsene wirklich sie wären es. Weiterlesen