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Liebling der Medien

Für die Junge Freiheit porträtiere ich in dieser Woche die amerikanische Sawsan Chebli: Alexandria Ocasio-Cortez Die frischgebackene Kongressabgeordnete ist der Shootingstar der US-Demokraten und neue Liebling der linksliberalen Medien. Grund hierfür ist vor allem ihre geschickt eingesetzte Biographie.

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Diskursverweigerung: Wehret den rechten Büchern

Von Boris T. Kaiser

Ihre Bücher heißen „Die letzten Tage des Patriarchats“ oder „Untenrum frei“. Obenrum scheint es bei der feministischen Schriftstellerin und Spiegel-Online-Kolumnistin Margarete Stokowski nicht ganz so frei zuzugehen. Die Autorin hat eine Lesung bei der renommierten Münchner Buchhandlung Lehmkuhl abgesagt. Grund für die Absage: In der Buchhandlung werden doch tatsächlich auch Bücher nicht-linker Autoren, ja sogar rechter Verlage, verkauft. Konkret geht es vor allem um Werke aus dem Verlag Antaios.

Sie könne in keiner Buchhandlung lesen, die Bücher von Rechten und Rechtsextremen im Regal stehen habe, weil dadurch „rechtes Denken normalisiert“ werde, begründete Stokowski die Absage. Die Erklärung liest sich wie das selbstgefällige Manifest einer Autorin, die von der Unantastbarkeit des eigenen Denkens so überzeugt ist, daß es ihr gar nicht in den Sinn zu kommen scheint, daß der immer enger werdende öffentliche Meinungskorridor irgendwann einmal auch ihr selbst zum Verhängnis werden könnte. Diese besonders naive Form der Arroganz stellt man in diesen Tagen ja bei vielen Kreativen fest.

Nur zu Recherche-Zwecken

Diese Haltung spiegelt sich auch in der E-Mail wieder, mit der Stokowski, die auch regelmäßig für die Zeit und natürlich die taz schreibt, ihre bereits ausverkaufte Lesung gegenüber Lehmkuhl abgesagt hat. Dankenswerterweise hat sie auch diese – zumindest auszugsweise – veröffentlicht. In der Mail gesteht sie Buchhandlungen immerhin noch zu, weiterhin Nietzsche und Carl Schmitt zu verkaufen, obwohl diese „in rechten Kreisen beliebt“ sind. Auch Wagner darf, mit freundlicher Genehmigung von Frau Stokowski, weiterhin gehört werden.

Mit „neuer rechter Literatur“ sieht es allerdings etwas anders aus. Wer diese zu Recherche-Zwecken lesen müsse (einen anderen Grund kann es für sie dafür selbstverständlich nicht geben) solle sie über die Verlage beziehen oder noch besser nur in Archiven und Bibliotheken lesen. Damit gehört Stokowski in ihren Kreisen noch zu den Toleranteren. Es gibt nicht wenige Linke, die „neurechte Literatur“ nicht einmal dort sehen wollen.

Tatsächlich hatte auch die Buchhandlung die Antaios-Bücher nur unter der Rubrik „Neue Rechte, altes Denken“ angeboten, was Michael Lemling, der Geschäftsführer der Buchhandlung, damit rechtfertigte, daß wer sich gegen Rechts engagiere wissen sollte, „was Rechte denken und lesen, wie sie argumentieren“. Trotz alledem findet es die feministische Literatur-Politesse „sehr falsch, diese Titel im Angebot zu haben“.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/wehret-den-rechten-buechern/

Die Simpsons: Apu muß der Political Correctness weichen

Boris T. Kaiser

Irgendwann erwischt es jeden“, so lautet ein geflügeltes Wort. In Zeiten der überbordenden politischen Korrektheit ist das, was da jeden irgendwann erwischt, nicht selten der Vorwurf des Rassismus. Nun hat es jemanden erwischt, der damit wohl nicht gerechnet hat, nicht rechnen konnte, weil er eigentlich nur ein fiktiver Charakter in einer Zeichentrickserie ist.

Wohl aber ein legendärer. Apu Nahasapeemapetilon, der lustige indische Supermarktverkäufer aus der Kultserie „Die Simpsons“ soll, so der Vorwurf, eine rassistische Stereotype sein. Die Macher wollen ihn deshalb jetzt angeblich aus der Serie verschwinden lassen.

Es geht nicht nur um Apu

Fast 30 Jahre laufen die Simpsons nun schon weltweit im Fernsehen. In diesen 30 Jahren spielten die Autoren und Zeichner der Cartoon-Reihe auch immer wieder mit allerlei Klischees bei der Charakterisierung ihrer Protagonisten. Dies war für die klassisch liberalen Serienmacher bisher nie ein Problem. Schließlich bekamen alle satirisch thematisierten Gruppen gleichermaßen ihr Fett weg: Krusty, der neurotische jüdische Clown, dessen orthodoxer Vater nie so richtig zufrieden mit ihm war. William MacMoran, der rauflustige schottische Hausmeister, der in einer heruntergekommenen Hütte auf dem Schulgelände wohnt.

Fat Tony, der Italo-Amerikaner, der natürlich bei der Mafia ist. Wenn man sich die Serie einmal ganz genau betrachtet, besteht sie eigentlich nur aus Klischees und Stereotypen.

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Transgender-Politik: Trump gegen die Apostel der Vielfalt

Von Boris T. Kaiser

Donald Trump muß wenig tun, um die Wut der Linksliberalen in den USA und auf der ganzen Welt gegen sich anzuheizen. Es genügt im Grunde schon, wenn er morgens aufsteht. Nun will der US-Präsident aber scheinbar wieder Mal einen draufsetzen. Er und seine Regierung planen offenbar, künftig nur noch zwei Geschlechter staatlich anzuerkennen.

Die Definition, welchem Geschlecht ein Mensch angehört, soll wieder allein auf den Geschlechtsorganen basieren, mit denen dieser Menschen geboren wurde. Dies ist ein enormer Affront gegen den Zeitgeist, wonach das Geschlecht vor allem ein soziales Konstrukt und demnach eine freiwählbare Option sei. So ließ der unvermeidliche „Shitstorm“, auf dem Donald Trump vermutlich inzwischen jeden Morgen nach dem Aufstehen mit einem breiten Grinsen ins Oval Office gleitet, auch nicht lange auf sich warten.

Die „Nazikeule“ hat ihren Schrecken verloren

„WontBeErased“, was so viel heißt wie, „Wir lassen uns nicht auslöschen“, hieß der Hashtag, der es prompt ganz nach oben in den Twittertrends schaffte. Damit legten die Transgender-Aktivisten ihre Empörungslatte direkt so hoch wie nur irgendwie möglich.

„Auslöschung“. Da ist er wieder: Der „Hitler mit der blonden Tolle“, zu dem die Linke Donald Trump nicht erst seit seinem Amtsantritt Tag für Tag zu machen versucht. Wie weit diese Nummer nach weit über eineinhalb Jahren Amtszeit noch zieht, ist allerdings fraglich.

Wer mit Amerikanern außerhalb der linksliberalen Blase spricht, wird festellen, daß die „Nazikeule“ in den USA mittlerweile ähnlich stumpf geworden ist wie hierzulande. Dies gilt übrigens nicht nur für eingefleischte Trump-Anhänger. Auch Amerikaner, die nicht Trump (oder überhaupt nicht) gewählt haben, ist mittlerweile aufgefallen, daß die „Nazikeule“ immer dann rausgeholt wird, wenn es darum geht, die politischen Argumente der Konservativen zu ersticken.

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Der Höhenflug der Grünen: „Generation Schulze“ will die Welt retten

Von Boris T. Kaiser

Ich glaube Dir geht’s zu gut.“ Der Satz wird meist Leuten an den Kopf geworfen, von denen man vermutet, daß sie mangels echter Probleme oder Beschäftigung anfangen, ein wenig rumzuspinnen. In Bayern geht es den Menschen – das belegen alle Zahlen – ganz besonders gut. Rund 18 Prozent der bayerischen Wähler geht es offenbar sogar so gut, daß sie es sich leisten konnten die Grünen zu wählen.

Nur einen Tag nach der Landtagswahl ereignete sich die Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof, bei der ein seit 2015 bereits 13 Mal aktenkundig straffällig gewordener Syrer ein 14jähriges Mädchen durch einen Brandanschlag schwer verletzte und noch schlimmeres nur durch das schnelle und professionelle Eingreifen der Polizei verhindert werden konnte. In Hessen stehen die Landtagswahlen noch an. Aber auch dort dürfte die Tat von Köln den hessischen Grünen, die in aktuellen Umfragen ebenfalls bei Werten um die 18 Prozent liegen, nicht die Wahlpartie versauen.

Keine Berührungspunkte mit Multi-Kulti

Denn mindestens so weit weg wie Köln von Wiesbaden ist, sind die Probleme, die aus Normalbürgern „besorgte Bürger“ machen und sie damit zum Hauptobjekt der Verachtung des grünen Bio-Adels werden lassen. Wer grün wählt, lebt meist weit ab vom Schuß und den „Schießereien“ und „Messerstechereien“, die den „Wutbürger“ so in Rage versetzen.

Die grüne Kernwählerschaft hat keine echten Berührungspunkte mit der von ihr so gepriesenen multikulturellen Gesellschaft oder mit gefährlichen Araber-Clans. Vielleicht bis auf die Tatsache, daß man in ähnlichen Parallelwelten lebt.

Auch die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz ist grünen Wählern in der Regel fremd. Selbst in Bundesländern, in denen der wirtschaftliche Wohlstand zu einem beachtlichen Teil an der Autoindustrie hängt.

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Was Hänschen nicht bremst, twittert Göring-Eckardt nimmermehr

Von Boris T. Kaiser

„In 69 Jahren Bundesrepublik gab es in der Funktion des Staatssekretärs beziehungsweise der Staatssekretärin mehr Männer mit dem Namen Hans (24) als Frauen (19). #Hansbremse“ twitterte dazu die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt.

Anders als man zunächst vielleicht meinen oder hoffen konnte, entsprangen Tweet und Hashtag nicht einfach der grasgrün blühenden Phantasie der Politikerin mit dem parteitypischen Doppelnamen. Göring-Eckardt nahm vielmehr Bezug auf einen großen Leitartikel von Zeit Online.

Hinkende Vergleiche

Unter der hashtagstiftenden Überschrift „Hansbremse“ wird hier die angeblich mangelnde Gleichberechtigung bei der Vergabe von Führungspositionen im Staatsdienst angeprangert. Der Artikel strotzt nur so von hinkenden Vergleichen und an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfen aus der kleinen Fibel für Gender-Angelegenheiten.

Der Text liest sich dabei an vielen Stellen wie die wirren Ausführungen durchgeknallter Verschwörungskritiker. Schon in der Einführung heißt es: „Die Bundesregierung hält Frauen systematisch von der Macht fern.“

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Erhellendes vom AKP-Mann

Von Boris T. Kaiser

„hart aber fair“ hatte zum interkulturellen Dialog geladen. Es ging dabei vor allem darum, den Deutschland-Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan aufzuarbeiten. Moderator Frank Plasberg leitete die Sendung mit den Worten ein: „Er ist wieder weg.“ Wohl nicht ganz unabsichtlich spielte der ARD-Mann damit auf den erfolgreich verfilmten Bestseller-Roman „Er ist wieder da“ des Autors Timur Vermes an. Den Staatsbesuch des türkischen Führers verglich der Moderator mit einem „mehrtägigen Polterabend“ nachdem es nun darum ginge, die Scherben wieder wegzuräumen. Daß man dies in der Türkei etwas anders sieht illustrierte die Redaktion anhand eingeblendeter Schlagzeilen großer türkischer Zeitungen.

Die Fronten waren also von Anfang an geklärt. In der Bevölkerung sind sie das schon lange. Nun ist diese gesellschaftliche Spaltung offenbar auch so langsam in den medialen und politischen Filterblasen angekommen. Auch wenn man über ihr Bestehen zunächst einmal noch nur diskutiert.

https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2018/erhellendes-vom-akp-mann/