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„hart aber fair“: Einfach mal öfters nach einer Gehaltserhöhung fragen

Von Boris T. Kaiser

Anläßlich des „Equal-Pay-Day“ lud die „hart aber fair“-Redaktion gestern zu einer für öffentlich rechtliche Verhältnisse überraschend ausgewogen besetzten und über weite Strecken erfreulich unaufgeregt geführten Diskussion zum Thema Gleichberechtigung im Beruf. Direkt zum Einstieg gab es Ausschnitte aus einer Straßenumfrage, die deutlich machte, daß Frauen auch deshalb seltener eine Gehaltserhöhung bekommen, weil sie seltener danach fragen.

Diese Tatsache, die durch zahlreiche Studien belegt ist, bestreitet Henrike von Platen. Die Hochschulrätin und Mit-Initiatorin des „Equal Pay Day“ in Deutschland kennt Studien, die das Gegenteil behaupten. Sie will Unternehmensleitungen besser schulen, damit sie bei Gehaltsverhandlungen und Einstellungsgesprächen weniger „geschlechterstereotype“ Entscheidungen treffen.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/einfach-mal-oefters-nach-einer-gehaltserhoehung-fragen/

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Kaisers Royaler Wochenrückblick

Es war keine gute Woche für die Linke. Nachdem Sahra Wagenknecht kurz zuvor schon ihren Rückzug aus der Spitze ihrer neuen und inzwischen schon leicht erlahmten Sammelbewegung „Aufstehen“ erklärt hatte, gab sie am Montag auch noch bekannt, in Zukunft nicht mehr Fraktionsvorsitzende der Linkspartei sein zu wollen. Insider berichten über Mobbing, parteiinterne Intrigen und wahre Schlammschlachten. Die Linke scheint hinter den Kulissen offenbar eine Mischung aus „Berlin – Tag & Nacht“ und einem Shakespeare-Drama zu sein. Nur mit weniger echtem Proletariat und ohne die geringste Hoffnung, der Rest könne tatsächlich Schweigen sein.

Meinen ganzen Wochenrückblick gibt es ab jetzt jeden Samstag auf Junge Freiheit Online:
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/kaisers-royaler-wochenrueckblick/#comments

Flüchtlingsbürgschaften: Großes Herz und nichts dahinter

Mit rund 37 Millionen Euro Steuergeld wollen Bund und Länder sogenannten Flüchtlingsbürgen unter die Arme greifen. Dabei handelt es sich um Personen, die sich 2015 und 2016 verpflichtet hatten, die Kosten für Unterbringung und Versorgung syrischer Flüchtlinge zu übernehmen. Damit ermöglichten sie es damals tausenden Ausländern legal nach Deutschland einzureisen.

So richtig darüber nachgedacht, was sie da eigentlich unterschreiben, haben viele von ihnen offenbar nicht. So fielen sie auch aus allen Wolken, als sie eines Tages Post vom Amt bekamen, das sie aufforderte, die Lebenshaltungskosten für ihre Schützlinge wie vereinbart zu übernehmen.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/grosses-herz-und-nichts-dahinter/

Anne Will: Ein Grieche mischt die Runde auf

Wohin steuert die EU nach der Europawahl? Diese Frage wollte Anne Will am Sonntag abend mit ihren Gästen erläutern. Die anwesenden deutschen Politiker, Christian Lindner von der FDP, Beatrix von Storch von der AfD, und der CSU-Mann und Spitzenkandidat der EVP für die Europawahl, Manfred Weber, waren schon merklich im Wahlkampfmodus festgefahren. Ihre Antworten waren allesamt so professionell wie erwartbar. Christian Lindner schaffte es bereits im ersten Satz, das Wort „Digitalisierung“ unterzubringen. Später konnte er sogar noch die „künstliche Intelligenz“ platzieren.

Beatrix von Storch hat ihre Hausaufgaben ebenfalls gemacht. Sie betont direkt im ersten Satz das Alleinstellungsmerkmal der AfD als einzige in der Runde und im Bundestag vertretene Partei, die nicht mehr EU, sondern mehr Nationalstaat will. Manfred Weber sagt, wir würden „im besten Europa“ leben, „das wir je hatten“, und klingt auch sonst wie der Sprachcomputer, mit dem Annegret Kramp-Karrenbauer gelernt hat zu sprechen wie Angela Merkel. Deutlich mehr Klartext gab es vom wahren Star der Runde: dem Griechen Yanis Varoufakis. Mit der Tatsache, daß die EU längst zur Schuldenunion mutiert ist, spricht der frühere griechische Finanzminister eine unangenehme Wahrheit aus, um die Lindner und Co. sich herumdrücken wollen.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/ein-grieche-mischt-die-runde-auf/

Justin Trudeau: Linksliberale Sunnyboy in der Defensive

Er war die Lichtgestalt des internationalen Linksliberalismus. Journalisten und Politikern galt der kanadische Premierminister Justin Trudeau als einer der letzten Hoffnungsträger im Kampf gegen den weltweiten Rechtsruck. Viele sahen in dem smarten Kanadier eine Art Anti-Trump. Vor allem natürlich jene, die Kanada schon immer für das bessere Amerika hielten.

Mittlerweile hat die linksliberale Galionsfigur einige Schrammen abbekommen, die auch die nicht mehr übersehen können, die sie gerne übersehen würden, und sie auch lange übersehen haben. Seine Amtszeit als Premierminister ist immer mehr geprägt von Skandalen und Affären. Sogar der Vorwurf der sexuellen Belästigung einer Journalistin aus der Zeit bevor er politisch tätig war, holte den Premier, der mit seiner Regierung eine Nulltoleranz-Politik hinsichtlich sexueller Übergriffe verfolgt und für eine geschlechtsneutrale Sprache kämpft, in der Regierung wieder ein.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/linksliberaler-sunnyboy-in-der-defensive/

Tropfen auf den heißen Wüstensand

Wer für die Terrormiliz IS gekämpft hat, soll seinen deutschen Paß verlieren. Das klingt deutlich zu gut, als daß es in Deutschland wirklich wahr sein könnte. Tatsächlich erweist sich das, worauf sich die Bundesregierung da nach zähem Ringen geeinigt hat, bei genauerem Hinsehen als ein Tropfen auf den heißen Wüstensand.

So soll das Gesetz unter anderem nur für künftige „Heilige Krieger“ im Auslandseinsatz gelten. Für jene, um die es in der aktuellen Debatte eigentlich geht, sprich all die, die bereits in Syrien oder im Irak gekämpft haben und sich nun in Gefangenschaft befinden, konnte oder wollte sich die Bundesregierung nicht zu einem rückwirkenden Gesetz durchringen

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/tropfen-auf-den-heissen-wuestensand/

„Schulstreik“: Die kindliche Klima-Kaiserin auf Staatsbesuch

Von Boris T. Kaiser

Nun war sie also da. Die kindliche Kaiserin all jener Phantasten, die von einer Welt träumen, in welcher der Strom ganz einfach als positive, weil saubere Energie aus der Steckdose kommt. Der Auftritt von Greta Thunberg in Deutschland wirkte wie eine Mischung aus Staatsbesuch und Popkonzert. Fast als seien „The Beatles“ nach Hamburg zurückgekehrt, um von dort aus gemeinsam mit Yoko Ono die Welt zu retten. Wobei die Pilzköpfe aus Liverpool vermutlich eine größere Zahl an Menschen hinter den heimischen „klimaneutralen“ Holzöfen hervorgelockt hätten.

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