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Nach Verurteilung: Der jähe Absturz des Vorzeige-Migranten

Von Boris T. Kaiser

Mit der Verurteilung von Flüchtlingsblogger Aras B. wegen sexueller Belästigung seiner Mitschülerinnen ist das passiert, was viele schon lange erwartet haben. Der linksgrünen medialen Klasse ist ihre Galionsfigur im Kampf um die öffentliche Meinung beim Thema Asyl um die Ohren geflogen, daß es nur so pfeift.

Die Geschichte des Aras B. ist eine Geschichte des Scheiterns. Vor allem des Scheiterns all jener, die den damals 19jährigen Syrer zum Star und Vorzeige-Beispiel für Integration aufgebaut haben. Die Tatsache, daß er kein Terrorist war, keine bekannten Vorstrafen hatte und einigermaßen Deutsch konnte, reichte vielen linksliberalen Medienschaffenden aus, um in ihm die ultimative Widerlegung aller rechten Vorurteile gegenüber Flüchtlingen zu sehen.

Munition für rechte Troll-Armeen

Seine öffentlichen Äußerungen zeigten schon sehr früh, daß er dazu nicht besonders geeignet ist. Nach der Silvesternacht 2015, in der es zu massiven sexuellen Übergriffen von Einwanderern auf Frauen in Köln und anderen deutschen Städten kam, gab der Syrier auf Twitter den Opfern die Schuld dafür. Diese hätten nachts eben nicht alleine unterwegs sein sollen. Später redete er sich mit einem sprachlichen Mißverständnis heraus.

Seine neuen Freunde in Politik und Medien glaubten ihm. Sie wollten ihm glauben. Um ihn fallen zu lassen oder auch nur etwas kritischer zu betrachten, war Aras B. damals einfach noch zu wertvoll. Als Projektionsfläche für linke Multikulti-Träumereien, aber auch als Provokateur, der durch unverschämte Forderungen genau die Reaktionen auslöste, die man brauchte, um das Bild einer rechten Troll-Armee im Internet weiter aufrechtzuerhalten.

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„Zentrum für politische Schönheit“: Jagd auf Andersenkende

Von Boris T. Kaiser

Das „Zentrum für politische Schönheit“ hat mal wieder zugeschlagen. Mit „Soko Chemnitz“ hatte die Gruppe um den Aktionskünstler Philipp Ruch einen Online-Pranger für rechte Demonstranten ins Leben gerufen. Daß es dafür Strafanzeigen hagelte – unter anderem vom Land Sachsen und dem Jüdischen Forum – hat natürlich nichts damit zu tun, daß Ruch die Seite nach kurzer Zeit bereits wieder vom Netz nahm.

Ruch ist so etwas wie der Christoph Schlingensief für geistig Arme. Doch während sich die Aktionen des 2010 verstorbenen Enfant terrible meist gegen die Großen und Mächtigen richteten, hat sich der Deutsch-Schweizer mit dem Dreck im Gesicht, deutlich leichtere Opfer für sein künstlerisches Mobbing ausgesucht.

Schlingensief rief Arbeitslose zum Massenbaden im Wolfgangsee auf, um das Ferienhaus des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl zu fluten. Ruch nistete sich in direkter Nachbarschaft zum AfD-Oppositionspolitiker Björn Höcke ein, um ihn auszuspionieren und ihm und seiner Familie ein selbstgebasteltes Holocaust-Mahnmal vor den Garten zu stellen.

Ruch wäre ein würdiger Nachfolger von Steffen Seibert

Schlingensief wollte ein Opernhaus in Afrika bauen. Ruch entwendete Berliner Mauerkreuze und will eine „Brücke für Flüchtlinge von Afrika nach Europa bauen“. Schlingensief gründete seine eigene Partei – „Chance 2000“ – und rief den Bürger auf: Wähle Dich selbst! Ruch schuf einen Internet-Pranger, um Bürger zu denunzieren, die es gewagt hatten, gegen die Regierung und die Verhältnisse auf die Straße zu gehen. Schlingensief war ein Linksintellektueller. Ruch ist einfach nur links. Vielleicht sogar einfach nur link.

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ARD-Themenabend: Lauwarmer Kaffeeklatsch

Von Boris T. Kaiser

Die ARD widmete sich am gestrigen Montagabend der Frage um die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Vorsitzende. In der Talkshow „hart aber fair“ kam es zu Beginn der Sendung zu einem kleinen Tumult, weil ein Zuschauer lautstark gegen den UN-Migrationspakt protestierte und daraufhin von Sicherheitsleuten aus dem Studie befördert wurde.

Danach wurde die Diskussion deutlich gesetzter. Leider nicht gehaltvoller. Dies lag auch an den Gästen. So hatte die Redaktion aus irgendeinem Grund Klaus Wowereit eingeladen. Der einstige SPD-Chaos-Bürgermeister von Berlin warf der CDU Mittelmäßigkeit bei der Personalsuche vor. Dazu gehört angesichts der politischen Pleiten, Pech und Pannen-Bilanz Wowereits und dem Zustand seiner eigenen Partei schon reichlich Chuzpe.

Überhaupt wirkte die Gästeauswahl etwas willkürlich zusammengewürfelt. Nicht nur, weil der große blaue Elefant im Raum, die AfD, mal wieder mit keinem Gast vertreten war. Dafür war, wie so oft, FDP-Chef Lindner dabei. Aus den Reihen der CDU war der Merz-Fan Christian von Stetten eingeladen. Seine mangelnde Talkshowerfahrung machte ihn merklich gehemmt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, daß die WDR-Redakteure gerade ihn als Vertreter der Merz-Fraktion ausgewählt hatten.

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Genderneutrales Modelabel „nununu“: Indoktrination im Strampelanzug

Von Boris T. Kaiser

Ein möglichst früher Zugriff auf die Köpfe der Kinder war das eigentliche Kalkül hinter der vermeintlichen Fürsorglichkeit aller autoritären Regime. Übrigens auch in den Wochenkrippen der DDR. Daß diese mittlerweile oft als Vorbild in Sachen Kinderbetreuung in einer progressiven Gesellschaft dienen, zeigt, mit welchen Mitteln diese „Progressivität“ vorangetrieben werden soll. Auch an den meisten deutschen Schulen existieren das Neutralitätsgebot und ideologiefreies Lernen bis heute allenfalls auf dem Papier.

Unterstützung von Celine Dion

Was Kita und Schule nicht schaffen, das schafft der Mainstream. Medien und Prominente haben auf Heranwachsende wohl einen noch größeren Einfluß als ihre eigentlichen Erzieher. Im besten Falle wollen sie dem Nachwuchs nur Taschengeld entlocken. Im schlimmsten Fall versuchen auch sie schon, den Kleinen ihre mitunter verqueren Attitüden einzutrichtern.

Eines der bizarrsten Beispiele hierfür ist die Modemarke „nununu“. Das Unternehmen verkauft geschlechtsneutrale Kleidung für Kinder. Ziel der Modemacher ist es, „Mädchen und Jungen von ihren traditionellen Geschlechterrollen zu befreien und Stereotypen zu durchbrechen“.

Meinen kompletten Text für Junge Freiheit Online gibt es hier:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/indoktrination-im-strampelanzug/

Kulturrelativismus: Klartext-Richter mit Hang zum Prinzip Hoffnung

Von Boris T. Kaiser

Der Münchner Amtsrichter Robert Grain fand für eine syrische Familie auf seiner Anklagebank deutliche Worte. Der Jurist dürfte an menschlichen Abgründen einiges gewohnt sein. Vor seinem Gericht werden vor allem Fälle von sexuellem Mißbrauch an Kindern verhandelt. Was die Angeklagten Said Mohamed A., sein Sohn Mohamed und seine Frau Rana K. der Tochter der Familie angetan haben, hat aber offenbar selbst ihn erschüttert.

Als der syrische Vater erfuhr, daß seine damals 16-jährige Tochter einen afghanischen Freund hat, brannten bei ihm alle Sicherungen durch. Drei Tage lang sperrte er das Mädchen ohne Essen und Trinken ein. Außerdem trat er ihr ins Gesicht und drohte mit Zwangsheirat in Syrien.

Sie sollte die Toilette sauberlecken

Immerhin – als er das Mädchen auch noch zwingen wollte, die Toilette sauber zu lecken – soll die Mutter irgendwann dazwischen gegangen sein. Zwei Wochen nach den massiven Mißhandlungen vertraute sich die Schülerin einem Lehrer an. Daraufhin kam sie in die Obhut des Jugendamtes. Das Martyrium war für sie damit allerdings noch nicht beendet. Vor der Schule wurde sie von ihrer Familie entführt und mußte von der Polizei befreit werden.

In 15 Jahren habe er so etwas nicht erlebt, sagte der eigentlich abgehärtete Richter in Richtung der Anklagebank. Dem Außenstehenden drängt sich angesichts der jüngsten Entwicklung der deutschen Gesellschaft unweigerlich die Frage auf, wie häufig er, seine Kollegen und wir alle wohl solche Geschichten in Zukunft noch erleben müssen.

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„Lindenstraße“: Ende einer Staats-Seifenoper

Von Boris T. Kaiser

Es ist das Ende einer TV-Ära, wie es wohl in Deutschland nur noch mit dem von „Wetten, daß.. ?“ vergleichbar ist. Die „Lindenstraße“ war so etwas wie die deutsche Staats-Seifenoper. Zumindest hat sie sich als solche verstanden. Dies machten nun final noch einmal die Worte von Erfinder und Produzent Hans W. Geißendörfer und seiner Tochter und Nachfolgerin Hana deutlich:

„Lindenstraße steht für politisches und soziales Engagement, für Meinungsfreiheit, Demokratie, gleiche Rechte für alle und Integration, was in Zeiten von Rechtsruck und Ausländerfeindlichkeit wichtiger ist denn je.“

Die Lindenstraße wollte nie einfach nur unterhalten. Sie wollte den Zuschauer zum Nachdenken anregen. Ihn zu einem besseren Menschen erziehen und den gesellschaftlichen Fortschritt vorantreiben. 1987 gab es dort den ersten „schwulen Kuß“ zweier Männer in einer deutschen Vorabendserie.

Egal, ob es um Homosexualität, Leben mit Behinderung oder Ausländerfeindlichkeit ging, die Lindenstraße und ihre Macher waren stets auf der richtigen Seite der Fernsehgeschichte.

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#UnfollowMe: Bumerang für linken Gratismut

Von Boris T. Kaiser

In den sozialen Netzwerken macht gerade Mal wieder ein Hashtag aus der Kategorie Gratismut die Runde. Unter #UnfollowMe rufen Prominente all jene dazu auf, ihnen zu entfolgen, die „rechtes Gedankengut pflegen“. Ins Leben gerufen hat die Kampagne die Organisation „Laut gegen Nazis“
Obgleich der WDR sie in der ARD-Mediathek als „weltweit synchronisierte Social-Media-Aktion“ bezeichnet, beteiligen sich an ihr vor allem deutsche Stars und Sternchen. In einem eigens produzierten Video treten Leute wie Smudo von den „Fantastischen Vier“, der Schauspieler Frederick Lau oder die YouTuberin Visa Vie auf und fühlen sich dabei wahnsinnig wichtig und mutig.

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