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Männer sind Schweiger

Von Boris T. Kaiser

Bei einer Debatte geht es darum, wer die besseren Argumente hat. So war es zumindest, bis die sogenannte politische Korrektheit Einzug in die demokratischen Gesellschaften erlangt hat. In der heutigen Debattenkultur geht es um andere Dinge. Es geht darum, mit seinen Argumenten und Fakten niemanden zu verletzen.

Nicht ob eine Aussage sachlich, sondern ob sie moralisch richtig ist, entscheidet darüber, wie sie öffentlich bewertet wird; ja ob sie überhaupt öffentlich vorgetragen werden darf. Im Studentenparlament der Humboldt-Universität zu Berlin gibt es neuerdings noch ein weiteres Kriterium: Das Geschlecht desjenigen der das Argument vorträgt.

Männliche Debattenbeiträge als Zeitverschwendung

Die Berliner Studenten haben sich selbst eine neue Regel auferlegt. Jede Debatte soll sofort beendet werden, wenn sich keine Frauen mehr zu Wort melden. „Harte Quotierung“ nennen sie das. Den Studenten, die an dieser Stelle vermutlich lieber „Studierende“ genannt werden würden, geht es darum, die Gleichberechtigung zu stärken. Sie wollen dafür sorgen, daß Männer in einer Diskussion nicht mehr reden als Frauen. Mal ganz davon abgesehen, daß dies, wenn man die reale Welt hier als Maßstab nehmen kann, nur äußerst selten vorkommen dürfte, steckt hinter dem absurden Beschluß aber noch deutlich mehr.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/maenner-sind-schweiger/

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Peinlicher Show-Prozess: ZDF bestätigt sämtliche Vorurteile über das Staatsfernsehen

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Von Boris T. Kaiser

Sorgfältig einseitig ausgewählte Themen, herablassende Arroganz und wie bestellt wirkende Protestler. Das ZDF bestätigte, mit seinem „Sommerinterview“ mit Alexander Gauland, sämtliche Vorurteile, die man in der kritischen Öffentlichkeit über das Staatsfernsehen hat.

Mit gezielten Fragen zu allem, außer Flüchtlingen, Einwanderung, innerer Sicherheit, Rundfunkgebühren, Steuern und anderen Leib-und-Magen-Themen der AfD, versuchte ZDF-Moderator Thomas Walde den Vorsitzenden der Alternative für Deutschland, Alexander Gauland, als ahnungslosen, rückwärtsgewandten, alten Tattergreis zu entlarven, der mit seiner Partei keine Antworten auf die dringendsten Fragen im Lande habe. Laut allgemeiner Kommentierung, in den meisten Medien, ist ihm dies auch gelungen. Dabei hatte Gauland sehr wohl Antworten. Allerdings widersprachen diese, in nahezu allen Bereichen, den vermeintlichen Wahrheiten des politischen Mainstreams.

Gleich zu Beginn des Interviews, sah der „Journalist“ offenbar einen besonderen Coup darin, den AfD-Mann auf das Klima anzusprechen. Die Eindrücke des Sommers waren schließlich noch frisch bei den Zuschauern. So frisch, daß Walde, in bester Grünen-Manier, daran anknüpfte und dabei, wie so viele Journalisten in diesen Tagen, fröhlich laienhaft Begriffe wie „Hitze“, „Dürre“ und „Klimawandel“, unter dem neuen großen und allzeit passenden Schlagwort „Extreme“ durcheinander würfelte.  Weiterlesen

Mit Vollgas Richtung islamischer Gottesstaat: Bayrische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 77 Jahre alten Buddhisten-Prediger wegen Islam-Kritik

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Von Boris T. Kaiser

In Deutschland findet keine schleichende Islamisierung statt. Dies versichern uns  Politiker und Journalisten aus dem Mainstream in einer Tour. Sie haben recht. Deutschland wird nicht schleichend islamisiert. Deutschland fährt mit Vollgas Richtung islamischer Gottesstaat.

In Bayern wurde nun ein weiterer Meilenstein dieser Islamisierung erreicht. Die Staatsanwaltschaft Kempten hat Ermittlungen gegen den 77-jährigen Buddhisten-Prediger Lama Ole Nydahl eingeleitet, weil dieser wiederholt scharf den Islam kritisiert hat.

Als Grund für die Ermittlungen geben die Behörden an, daß  der buddhistische geistliche vor etwa 1000 Zuschauern gesagt habe:

 “Andere hatten Hitler und Stalin, wir haben den Islam. Das ist alles das selbe.“

Zudem soll er sich in einem Sommerkurs der „Diamantweg-Buddhisten“ mehrfach abfällig über den Islam geäußert und rechte politische Bewegungen gelobt haben. 

Man „überprüfe derzeit die strafrechtliche Relevanz“ der Äußerungen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Kempten, Susanne Fritzsche, gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. 

Die Wahrscheinlichkeit, daß die Islam-Kritik für den 77-jährigen Buddhisten juristische Folgen, bis hin zu einer Freiheitsstrafe, haben könnte, ist durchaus gegeben. „Hetze gegen den Islam“ ist im „besten Deutschland, das wir jemals hatten“ streng verboten. Zwar liegt das Strafmaß bei einer Verurteilung in der Regel noch unter dem in vollwertigen islamistischen Gottesstaaten, wie dem Iran oder Saudi-Arabien; das kann aber ja noch werden!

Racial Profiling: Urteil fernab der Realität

Von Boris T. Kaiser

Die Erkenntnis, daß sich die Politik immer mehr von der Lebenswirklichkeit der Bürger entfernt, ist schon lange trauriges Allgemeingut. Daß auch deutsche Gerichte oft fernab der Realität urteilen, wurde jetzt durch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster bestätigt.

Die Richter sahen in einer Personenkontrolle eines dunkelhäutigen Mannes durch die Bundespolizei einen Verstoß gegen das Grundgesetz. Zu dem Urteil kam es, weil ein 43jähriger Schwarzer geklagt hatte, nachdem er im November 2013 im Bochumer Hauptbahnhof aufgefordert worden war, seine Ausweispapiere vorzuzeigen.

Der Kläger fühlte sich als Opfer von „Racial Profiling“. Die Richter sahen das nun auch so. Die Polizei dürfe nur dann auch die Hautfarbe als Anknüpfungspunkt für eine Kontrolle wählen, wenn Personen, die ein solches Merkmal aufweisen, an dem entsprechenden Ort überproportional häufig strafrechtlich auffallen. Eine gute Nachricht für alle Terroristen, die künftig nur noch darauf achten müssen, ihre Anschläge nicht alle am gleichen Ort zu begehen.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/urteil-fernab-der-realitaet/

Wagenknechts nationalsozialistische Sammelbewegung: Die Opposition die Deutschland verdient hat

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fbt

Von Boris T. Kaiser

Sahra Wagenknechts linke Sammelbewegung „Aufstehen“ wird ein voller Erfolg werden. Mit ihrer kruden Mischung, aus Sozialromantik und zusammengeklauter patriotischer Rhetorik, schafft sie eine oppositionelle Alternative für alle, denen die AfD schon immer zu wirtschaftsfreundlich und nicht leistungsfeindlich und nationalsozialistisch genug war. 

Wagenknechts gebetsmühlenartig wiederholte Kritik, an Gerhard Schröders „Agenda 2010“ und einem vermeintlich neoliberalen Deutschland, kommt gut an bei den reichsten Armen der Welt. 

Im Jahr 2017 lagen die Sozialausgaben, in diesem „neoliberalen“ Land, übrigens bei 918 Milliarden Euro. Das entspricht etwa einem Drittel! des Bruttoinlandsprodukts. Noch nicht eingerechnet sind hier die Kosten für Gesundheit, Bildung, Entwicklungshilfe und weitere, durch Steuern und andere Zwangsabgaben finanzierte, Ausgaben für das „Allgemeinwohl“.  Daß die neue linke Sammelbewegung vor allem gegen den, von ihr konstruierten, Abbau des Sozialstaates vorgehen will, sollte zumindest jene aufschrecken lassen, die dieses Bruttoinlandsprodukt erwirtschaftet haben.  Weiterlesen

FC St. Pauli für Schlipsträger: Die Irrfahren des HSV

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Von Boris T. Kaiser

Über viele Jahrzehnte herrschten in der Hamburger Fußballwelt ziemlich klare Verhältnisse. Sie war aufgeteilt in zwei Lager: Auf der einen Seite gab es den FC St. Pauli. Fußballerisch meist deutlich unter Mittelmaß, bezog der „Kult-Klub“ seine Popularität und die Faszination, die er auf viele ausübt, stets anderswo her. St. Pauli war immer politisch. Die Trikots braun, die Gesinnung knalle rot. Die autonome „Antifa“ hat dem Begriff „schwarzer Block“, im Stadion, eine völlig neue Bedeutung gegeben. Für St. Pauli war stets jedes Spiel ein Spiel gegen den Faschismus. Um so trauriger eigentlich, daß die meisten Spiele verloren gingen.

Der Verein für den sportlichen Erfolg, und daher für alle, denen es beim Fußball in erster Linie um Fußball geht, war in Hamburg, seit jeher, der HSV. Politik blieb beim HSV weitgehend außen vor und außerhalb des Stadions. Wenn man mal von den ständigen vereinsinternen Querelen absieht. Aber dabei ging es um eine andere Form von Politik.

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In den letzten Jahren hat sich das geändert. Auf einmal wollte der Verein auch politisch sein. Da der HSV aber immer auch der Klub des Establishments war, wollte man dabei allerdings natürlich dennoch auf der sichern Seite bleiben. Auf diese Weise ist der Verein, in den letzten Jahren, nicht nur immer weiter in die sportliche Misere geraten, sondern auch mehr und mehr zu einem politischen Karnevalsverein mutiert.  Weiterlesen

#MeTwo: Schuldzuweisung für das eigene Versagen

Von Boris T. Kaiser

Das große Jammern ist losgebrochen. Unter dem Hashtag „MeTwo“ berichten in Deutschland lebende Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung oder über das was sie dafür halten.

Auslöser der Debatte war die Rücktrittserklärung von Mesut Özil und die darin enthaltenen Rassismus-Vorwürfe. Die Schuld für seine extreme Unbeliebtheit in Deutschland suchte der ehemalige Nationalspieler nicht etwa bei sich selbst, sondern bei so ziemlich allen Anderen.

Weinerliche Kampagne

Genauer gesagt: bei so ziemlich allen Deutschen. Wer Özil für sein gemeinsames Foto mit dem türkischen Despoten Erdogan, für seine Weigerung, die deutsche Nationalhymne zu singen oder auch nur für seinen fußballerischen Schlafwandel bei den Vorrundenspielen der WM in Rußland, kritisiert, hat dafür angeblich nur einen einzigen Grund: Ausländerfeindlichkeit!

Mangelnde Selbstkritik und weinerliche Schuldzuweisungen an die deutsche Gesellschaft für das eigene Versagen. Es ist exakt diese Haltung, die sich auch in den Schilderungen vieler widerspiegelt, die derzeit unter #MeTwo über vermeintlichen Alltagsrassismus klagen.

Der durch den sogenannten „Sozial-Aktivisten“ Ali Can ins Leben gerufene Hashtag knüpft auf besonders kecke Weise an die weltweite MeToo-Debatte an. So mancher scheint mit seinen Vorwürfen diese an Albernheit noch überbieten zu wollen. Auf der nach oben offenen Sawsan-Chebli-Peinlichkeits-Skala werden gerade täglich neue Rekordwerte erreicht.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/schuldzuweisungen-fuer-das-eigene-versagen/