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Frieren gegen den Klimawandel

Von Boris T. Kaiser

Jeden Freitag schwänzen Schüler die Schule, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Ärger mit ihren Eltern oder gar den Lehrern und der Schulleitung droht ihnen deswegen nicht. Im Gegenteil. Das Wohlwollen ihrer ideologischen Erzieher ist ihnen ebenso sicher wie der weitgehend einhellige Applaus aus Medien und Politik.

Auch müssen sie nicht befürchten, beim grünen Blaumachen von der Polizei eingefangen zu werden, wie jene schnöden Schulschwänzer, die trotz „Global Warming“ auch um „fünf vor zwölf“ noch immer im warmen Bettchen liegen, oder noch schlimmer, schon vor Ferienbeginn mit dem Billigflieger in den warmen Süden abheben wollen. Strafen sind etwas für böse Kinder, nicht für Gutkinder.

Mit warmen Pullis für mehr Energiebewußtsein

Es wäre auch reichlich ungerecht, würde man nach jahrelanger linksgrüner Indoktrinierung in den Schulen ausgerechnet die größten Ökostreber für ihre brave Folgsamkeit bestrafen. Genau genommen müßte man vielmehr die Schüler disziplinieren, die am Freitag noch immer in die Schule kommen. So gesehen ist das, was die Martin-Luther-Grundschule in Düsseldorf macht, nur konsequent.

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