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Neue Sprachpolitik in Hannover: Gendern, was das Zeug hält

Von Boris T. Kaiser

Hannover war für viele immer so etwas wie der Inbegriff der Langeweile. Synonym für die dröge, bleierne Schläfrigkeit, die einen von der großen weiten Welt träumen läßt. Auf der Ebene der Kommunalpolitik der Niedersachsenmetropole hatte man tatsächlich stets große Träume und Visionen.

In ihrer Selbstwahrnehmung war Hannover so etwas wie das Tor zur digitalen Welt und die Zukunftshauptstadt Europas. Passend dazu holte man einst die Weltausstellung „Expo“ in die Stadt – und das ausgerechnet im Zeitenwende-Jahr 2000. Viele Jahre beherbergte man auch die Technikmesse „Cebit“. Nachdem diese aufgrund von jahrelangem organisatorischen Totalversagen eingestellt wurde, mußten sich die Stadtoberen etwas Neues einfallen lassen, um auch weiterhin zukunftsweisend wirken zu können.

Wähler werden zu Wählenden

Und was ist das Erste, das dem modernen urbanen Politiker zum Thema Progressivität einfällt? Richtig! Das Kracher-Thema: Geschlechtergerechte Sprache. In einer offiziellen Empfehlung der Stadt werden die Verwaltungsangestellten aufgefordert, künftig zu gendern, was das Zeug hält.

„Überall da, wo es möglich ist“ sollen gemäß „geschlechtsumfassende Formulierungen“ verwendet werden. Wer bei dem Ausdruck „geschlechtsumfassend“ an etwas anderes denkt als an Gerechtigkeit, ist ganz offensichtlich noch nicht reif genug für die Zukunft und sollte sich zur Nachschulung dringend ein paar „feministische Pornos“ anschauen. Für alle anderen gilt in Hannover künftig unter anderem:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/gendern-was-das-zeug-haelt/

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