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Unglückszahl: Heil und die 13

Von Boris T. Kaiser

Man sagt, der Aberglaube sei die Ersatzreligion der Einfältigen. Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil will beim neuen Sozialgesetzbuch die „Unglückszahl“ 13 vermeiden und deshalb direkt zur Ausgabe Nummer 14 übergehen. Grundlage des einfältigen Einfalls aus dem Ministerium für Hokuspokus sind, so kann man es den offiziellen Erklärungen entnehmen, „mehrere Argumente, auch vonseiten der Betroffenenverbände“, die, wie die Sprecherin der Behörde sagt, „sorgsam abgewogen wurden“. Vielleicht eine der konkretesten Aussagen, die man je einer öffentlichen Fachkraft für Öffentlichkeitsarbeit entlocken konnte.

Der Minister selbst hat „keine Angst vor Zahlen“, betont er im Interview mit der Bild-Zeitung. Heil sagt: „Ich bin gläubiger Christ. Aber in diesem Fall geht es um ein Opferentschädigungsgesetz für Opfer von Gewalttaten. Dabei hat uns eine Reihe von Opferverbänden darauf hingewiesen, daß es viele Betroffene gibt, die bei so einer Zahl ein ungutes Gefühl haben. Ich finde, wir Politiker brechen uns nichts ab, wenn wir auf solche Empfindungen Rücksicht nehmen.“

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