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Das Kopftuch und sein Marsch durch die Institutionen

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Von Boris T. Kaiser

Bei den Zwischenwahlen im November wurden erstmals zwei muslimische Frauen in den US-Kongress gewählt. Wie immer, wenn Muslime in der westlichen Gesellschaft irgendwo angekommen sind, sollen sofort alle springen und sich ihnen anpassen. Im Fall der neuen Kongressabgeordneten bedeutet dies, dass das in den USA seit 1837 geltende Verbot von religiösen Kopfbedeckungen im Parlament fallen soll. Die Partei der „Demokraten“, die die beiden Muslimas in den Kongress entsendet, will eine Neuregelung durchdrücken. Künftig sollen Kopftuch, Kippa und Turban im Kongress erlaubt sein. Bisher sah man ganz offenkundig keine größere Notwendigkeit für eine solche Aufweichung des Laizismus-Gebots. Bisher hatten aber auch eben noch nicht die Muslime die US-Parlamente erobert. Weder die in den USA traditionell politisch sehr aktiven Juden, noch andere religiöse Gruppen, haben in den letzten fast 200 Jahren ihre religiösen Gefühle über die Prinzipien der westlichen und weltlichen Demokratie gestellt. Dabei hätten sie dazu deutlich stärker das Recht und auch die nötige Macht gehabt. Schließlich hatten sie weit mehr mit dem Aufbau der freiheitlichen Demokratie und des politischen Systems in den USA zutun, als die Moslems.

Für ihre islamischen Mitstreiterinnen wollen die „Demokraten“ nun die altbewährten säkularen Prinzipien über Bord werfen. Wichtig scheint dies, vor allem für die Politikerin Ilhan Omar zu sein. Die Kopftuch-Muslima ist als Achtjährige mit ihren Eltern vor dem Bürgerkrieg in Somalia geflohen. Als Teenagerin ist sie in die USA eingewandert und machte dort eine Karriere als politische Aktivistin. Die gebürtige Afrikanerin kann durchaus als Anhängerin des politischen Islams bezeichnet werden. 2012 hat sie Israel in einem Tweet als Apartheid-Staat bezeichnet. Immerhin: 2018 sprach sie sich, politisch korrekt, für eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten aus. Ganz anders, die zweite neue islamische Kongressabgeordnete der „Demokraten“, Rashida Harbi Tlaib. Auch sie bezeichnet Israel als Apartheid-Staat; unterstützte aber obendrein, die antiisraelische Boykott-Bewegung BDS und fordert eine palästinensische „Ein-Staaten-Lösung“! Selbst lupenreiner Antisemitismus ist für die amerikanische Linke mittlerweile offenbar okay, solange die Antisemitin der muslimischen „Opfergruppe“ angehört.

Mit dem Einzug von Kopftuch und Islam, vollzieht sich in den den Vereinigten Staaten eine Entwicklung, die in Europa schon lange zu beobachten ist. Hier ist das Kopftuch bereits seit Jahren auf dem Durchmarsch.

Gerade erst hat das Landgericht Berlin einer muslimischen Informatikerin eine Entschädigungszahlung von rund 5100 Euro zugesprochen. Die Frau hatte sich als „Quereinsteigerin“ für einen Schul-Posten beworben und wurde abgelehnt. Unter anderem weil es ausreichend Bewerber mit entsprechender Laufbahn gab, denen man vor Quereinsteigern den Vorzug gab; aber auch, weil sie nicht bereit war, in der Schule, gemäß den Vorschriften, ihr Kopftuch abzulegen.

Die Mainstream-Medien sind, in Sachen Kopftuch, schon einen gewaltigen Schritt weiter. Das islamische Symbol der Frauen-Unterdrückung wird immer häufiger zum modischen Accessoire, das in vielen Filmen, Serien und TV-Shows, nicht mehr fehlen darf. 

Zu den schillerndsten Figuren des islamischen Mainstreams, in den deutschen Medien, gehört Nemi El-Hassan. Die, laut Eigenbezeichnung, „angehende Ärztin“, ist unter anderem für das öffentlich rechtliche Format „Jäger & Sammler“ tätig. Bei ihren Reportagen ist die junge Muslimin stets gemäß den islamischen Keuschheitsgeboten gekleidet. Ihre mediale Arbeit beschreibt sie auf der Internetseite re-publica.com/de wie folgt: 

„Ich bin auch YouTuberin. Zusammen mit meinen Freunden haben wir den Channel „Datteltäter“ ins Leben gerufen, mit dessen Hilfe wir das Satirekalifat inmitten von Deutschland aufbauen wollen. Wir ziehen regelmäßig in den Bildungsdschihad und nehmen dabei auch kein Blatt vor den Mund. Dafür sprechen wir über Themen, die Muslime und Nicht-Muslime bewegen und wollen letztlich mit Humor zum Nachdenken anregen. Wenn wir dabei noch mit dem ein oder anderen Missverständnis aufräumen können, freut uns das umso mehr. Weil ich ursprünglich aus dem Poetry Slam komme, versuche ich des Öfteren meine Botschaften in Reimform an den Mann, die Frau, das Kind und wen auch immer zu bringen.“

Auch Staatsfunk schickt Nemi El-Hassan regelmäßig in den „Bildungsdschihad“. Raus auf die Straße, um mit den Menschen zu sprechen. Meistens mit Rechten, oder besser gesagt: Ganz Rechten. Die Botschaft ist klar: Die „Islamhasser“ sind dumm, hässlich und intolerant. Die Muslima ist: Klug, modern und schön. Der Islam macht Deutschland bunter und weltoffener.

Ob in der Politik, der Werbung, der Bildung oder in den Medien, das Kopftuch hat bereits einen langen Marsch durch die Institutionen hinter sich; und es ist noch lange nicht am Ende. 

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