Advertisements

„Lindenstraße“: Ende einer Staats-Seifenoper

Von Boris T. Kaiser

Es ist das Ende einer TV-Ära, wie es wohl in Deutschland nur noch mit dem von „Wetten, daß.. ?“ vergleichbar ist. Die „Lindenstraße“ war so etwas wie die deutsche Staats-Seifenoper. Zumindest hat sie sich als solche verstanden. Dies machten nun final noch einmal die Worte von Erfinder und Produzent Hans W. Geißendörfer und seiner Tochter und Nachfolgerin Hana deutlich:

„Lindenstraße steht für politisches und soziales Engagement, für Meinungsfreiheit, Demokratie, gleiche Rechte für alle und Integration, was in Zeiten von Rechtsruck und Ausländerfeindlichkeit wichtiger ist denn je.“

Die Lindenstraße wollte nie einfach nur unterhalten. Sie wollte den Zuschauer zum Nachdenken anregen. Ihn zu einem besseren Menschen erziehen und den gesellschaftlichen Fortschritt vorantreiben. 1987 gab es dort den ersten „schwulen Kuß“ zweier Männer in einer deutschen Vorabendserie.

Egal, ob es um Homosexualität, Leben mit Behinderung oder Ausländerfeindlichkeit ging, die Lindenstraße und ihre Macher waren stets auf der richtigen Seite der Fernsehgeschichte.

Weiterlesen auf Junge Freiheit Online:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/ende-einer-staats-seifenoper/

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: