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Die Simpsons: Apu muß der Political Correctness weichen

Boris T. Kaiser

Irgendwann erwischt es jeden“, so lautet ein geflügeltes Wort. In Zeiten der überbordenden politischen Korrektheit ist das, was da jeden irgendwann erwischt, nicht selten der Vorwurf des Rassismus. Nun hat es jemanden erwischt, der damit wohl nicht gerechnet hat, nicht rechnen konnte, weil er eigentlich nur ein fiktiver Charakter in einer Zeichentrickserie ist.

Wohl aber ein legendärer. Apu Nahasapeemapetilon, der lustige indische Supermarktverkäufer aus der Kultserie „Die Simpsons“ soll, so der Vorwurf, eine rassistische Stereotype sein. Die Macher wollen ihn deshalb jetzt angeblich aus der Serie verschwinden lassen.

Es geht nicht nur um Apu

Fast 30 Jahre laufen die Simpsons nun schon weltweit im Fernsehen. In diesen 30 Jahren spielten die Autoren und Zeichner der Cartoon-Reihe auch immer wieder mit allerlei Klischees bei der Charakterisierung ihrer Protagonisten. Dies war für die klassisch liberalen Serienmacher bisher nie ein Problem. Schließlich bekamen alle satirisch thematisierten Gruppen gleichermaßen ihr Fett weg: Krusty, der neurotische jüdische Clown, dessen orthodoxer Vater nie so richtig zufrieden mit ihm war. William MacMoran, der rauflustige schottische Hausmeister, der in einer heruntergekommenen Hütte auf dem Schulgelände wohnt.

Fat Tony, der Italo-Amerikaner, der natürlich bei der Mafia ist. Wenn man sich die Serie einmal ganz genau betrachtet, besteht sie eigentlich nur aus Klischees und Stereotypen.

Weiterlesen auf Junge Freiheit Online:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/die-simpsons-apu-muss-der-political-correctness-weichen/

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