Advertisements

Reihe: Die Erfolgs-Strategien und Propaganda-Tricks der Kulturmarxisten – Teil III: Deutungshoheiten

Spenden

Freiwillig bezahlen um eine Gegenöffentlichkeit zum linksgrünen Mainstream zu unterstützen:

€1,00

fbt

BTK

Von Boris T. Kaiser

Geschicktes Schludern mit Zitaten

Wir haben bereits gelernt, daß Linke die Deutungshoheit darüber erlangt haben, was eine legitime politische Äußerung ist und was nicht. Eine Propaganda-Strategie die daran anknüpft lautet: „Was nicht passt, wird passend gemacht.“ Oder genauer: „Was nicht unpassend ist, wird unpassend gemacht.“ Die Linke hat es geschafft, der Öffentlichkeit einzureden, daß es so etwas wie eine demokratische Rechte gar nicht geben kann. Der Vorteil, den diese Monopolstellung der „demokratischen Linken“ im Wettbewerb der Ideen bringt, dürfte auf der Hand liegen. Kein Wunder, daß sie dieses rosa-rot-grüne Privileg mit allen Mitteln verteidigen will. Ihre Hauptfeinde sind daher auch nicht echte Neonazis und Rassisten, von denen es in unserem aufgeklärten Zeitalter sowieso nur noch sehr wenige gibt, sondern vernünftige Konservative, die mit rationalen Argumenten zu überzeugen wissen. Vor allem, wenn diese auch noch eine Rhetorik drauf haben, die bei der breiten Mitte der Gesellschaft gut ankommt. Stichwort: „Rechtspopulismus“.

Wenn ein solcher Rechter seine „demokratische Maske“ partout nicht fallen lassen will, muss man sie eben vom Gesicht reissen. Zur Not indem man ihm Aussagen andichtet, die er so nie geäußert hat. Aus dem Zusammenhang reissen, bewusst fehlinterpretieren, falsch übersetzen. So lautet die Erfolgsformel bei der Veröffentlichung und Verbreitung der Meinungen des politischen Gegners. Linksgrüne Journalisten beherrschen diese Formel so gut wie das „copy and paste“.

Kein vergessen kein Verzeihen: Vergangenheit = Gegenwart

Wer einmal, ob zu recht oder zu unrecht, als „Rechtsextremist“ geoutet wurde, bleibt es ein Leben lang. Da kann er sich noch so sehr wandeln, zur Vernunft finden und sich von seinen alten Verfehlungen bzw. seinem früheren Umfeld distanzieren.

Halt, stopp! Einen Weg lassen die Kulturmarxisten einem ehemaligen Rechtsextremisten zurück in die Gesellschaft: Wer bereit ist eine politische 180 Grad Wende zu machen und komplett ins linke Lager zu wechseln, wird dort mit durchaus offenen Armen empfangen. Es geht den linksgrünen Ideologen schließlich nicht darum, daß jemand Demokrat wird, sondern darum, daß er einer von ihnen wird. Er darf sogar ein politischer Extremist bleiben, solange er von nun an Linksextremist ist!

Wer sich dagegen innerhalb des politisch rechten Spektrums demokratisiert hat keine Chance auf Rehabilitierung. Nicht einmal, wenn er seine Lebensgeschichte nutzt, um sich im Kampf gegen Rechtsextremismus zu engagieren. Die offizielle Parole des linken Establishment heißt schließlich nicht umsonst pauschal: „Kampf gegen Rechts“. Differenzierungen würden nur den politischen Gegner stärken.

Der Neonazi-Aussteiger Axel Reitz kann davon ein Lied singen. Der Mann, den die Medien einst den „Hitler von Köln“ nannten, hat sich im Jahr 2013 von der Szene und seiner alten Ideologie losgesagt. Heute hält er für die evangelische Kirche Vorträge zum Thema „Radikalisierung und Wege aus dem Extremismus“ vor Studenten, Pädagogen und Sozialarbeitern. Für seine ehemaligen „Kameraden“ gilt er als Verräter und erhält regelmäßig Morddrohungen. Für eine Anerkennung als Demokrat in der linksgrünen „Mehrheitsgesellschaft“ reicht das nicht. Denn Reitz ist eben kein Linker geworden. In seinem Instagram-Profil bezeichnet er sich heute als: „Liberaler Freigeist mit konservativen Bezügen“. Das klingt gefährlich in linksautoritären Ohren. Der Passierschein zurück ins Lager der Demokraten bleibt ihm daher verwehrt. Das spürt Axel Reitz täglich. Nicht nur bei der Arbeitssuche. Der gesellschaftliche Druck von links ist sogar so groß, daß selbst viele demokratische Rechte und Konservative lieber auf Distanz zu dem Ex-Neonazi bleiben. Die AfD hat seinen Mitgliedsantrag abgelehnt. Viele konservative Medien wollen nicht ihren Ruf aufs Spiel setzen, indem sie den brillanten Rhetoriker für sich publizieren lassen.

Nicht unähnlich erging es dem heutigen Kopf der “Identitäten Bewegung“ Martin Sellner. Auch er hat eine rechtsextreme Vergangenheit. Auch er hat daraus nie ein Geheimnis gemacht. Heute bekennt Sellner sich klar zur Demokratie. Er zieht eine klare Grenze zu der sogenannten alten Rechten. In seiner Heimat Österreich ist dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, eine Persona non grata. Gerichtsprozesse, Kontosperrungen, Arbeitsplatzkündigungen und Antifa-Terror. Der linke Gesinnungsapparat tut alles, um ihm das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Auch in Deutschland gilt der Österreicher, wegen seines Engagements für die neue Rechte, weiterhin als gefährlicher Extremist. In einem Land, in dem Regierungsparteien offen mit der linksradikalen “Antifa“ kooperieren und in dem man, vom linken Straßenkämpfer und Polizistenschläger, zum allseits beliebten Außenminister werden kann, nimmt man einem Rechten seine Demokratisierung ganz einfach nicht ab. Das Signal an den Bürger ist überdeutlich: Komme nicht vom linken Weg ab!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: