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Der identitäre Dalai Lama

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Von Boris T. Kaiser

fbt

BTK

Europa gehört den Europäern! Mit dieser identitären These stehen Rechte neuerdings nicht mehr alleine da. Der Dalai Lama hat sich für Rückführungen von Flüchtlingen in ihre Heimatländer ausgesprochen. Das Oberhaupt der Tibeter sieht die Europäer lediglich in der moralischen Verpflichtung jenen zu helfen, deren Leben tatsächlich bedroht sei. Aber auch diese sollten, nach Ansicht des buddhistischen Mönchs, irgendwann in ihre Heimat zurückkehren. 

Bei einer Konferenz im schwedischen Malmö sagte der Dalai Lama in Richtung der Europäer: „Nehmt sie auf, helft ihnen, bildet sie aus, aber am Ende sollten sie ihre eigenen Länder aufbauen.“  Es ist noch gar nicht so lange her, da hätte es für eine solche Botschaft nicht höchster buddhistischer Weisheit bedurft. Bevor sich die großen Volksparteien, im einstigen Land der Dichter und Denker, auf Talfahrt in die geistige Tiefebene des Multikultiwahns gemacht haben, hätte das Zitat eine ganz normale Forderung aus der Union oder der SPD sein können. Heute wird diese gesunde Mischung aus Nächstenliebe und Selbsterhaltungstrieb wohl den meisten deutschen Volksvertreter-Mimen vor Wut und Empörung die Gesichter AfD-blau anlaufen lassen. Spätestens mit seinem Satz: „Ich denke, Europa gehört den Europäern“, dürfte sich der Dalai Lama dann vermutlich auch endgültig für die Anrufliste von Johannes „Ich krieg Dich, Du Schlampe!“ Kahrs qualifiziert haben.

Die Annahme, daß Europa den Europäern gehöre, ebenso wie Afrika beispielsweise den Afrikanern gehört oder Asien den Asiaten, klingt so logisch wie identitär. Es wäre daher nicht völlig abwegig, würde man den Kopf der „Identitären Bewegung“,  Martin Sellner, von nun an als den „Dalai Lama von der Donau“ bezeichnen. Auch die „IBster“-Qualitäten des Tibeter-Oberhaupts sind nicht völlig von der Hand zu weisen.

Es war übrigens nicht das erste Mal, daß sich der Dalai Lama (also der Echte) in „rechtspopulistischer“ Weise und „übelstem AfD-Jargon“ zur Asylproblematik äußerte. Bereits im Frühjahr 2016 warnte er, gegenüber der „FAZ“, in aller Deutlichkeit vor der Aufnahme zu vieler kulturfremder Flüchtlinge: „Deutschland kann kein arabisches Land werden. Deutschland ist Deutschland.“

Schon damals betonte der Geistliche: „Auch moralisch gesehen finde ich, daß diese Flüchtlinge nur vorübergehend aufgenommen werden sollten.“ Daß er im selben Interview auch gegen einer pauschalen Verurteilung von Moslems aussprach, dürfte den Dalai Lama wohl nicht vor dem Vorwurf der „Hetze“ befreien. Hat es zumindest noch keinen Asyl-Kritiker vor ihm.

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