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Chemnitz: Brennglas über der Republik

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Von Boris T. Kaiser

Selten hat sich die Doppelmoral und Degeneration der politischen Klasse und der Mainstream-Medienmacher in Deutschland deutlicher gezeigt, als in den aktuellen Reaktionen zu den Geschehnissen in Chemnitz. Die Verkommenheit vieler linksgrüner Politiker und Meinungsmacher ist so groß, daß es einem selbst schwer fällt die eigenen Standards aufrecht zu erhalten und sich nicht auf ihr Niveau herunterziehen zu lassen.

Eine Pathologisierung von Andersdenkenden, ohne ironischen Unterton, sollte sich in der politischen Debatte eigentlich verbieten. Angesichts des wahnhaften Elans mit dem viele politische Gegner, nach dem Tod eines Deutschen durch ausländische Messerstecher, gegen Rechts ankommentieren, fällt es einem aber zunehmend schwer auf solche Pathologisierungen zu verzichten und ironische Untertöne zu finden. Wenn Sawsan Chebli zur Radikalisierung aufruft ist man schier versucht ihr Folge zu leisten.

Chebli

Chemnitz wirkt wie ein Brennglas über der gespaltenen Republik, das die unvereinbar unterschiedlichen Positionen, im Kampf um die Köpfe und die Zukunft unseres Landes, erbarmungslos vergrößert.

Auf der einen Seite: Die Asylkritiker, die all das was in den letzten Jahren an Grausamkeiten passiert ist, vorausgesagt haben. Sie fühlen sich zu Recht bestätigt. Es wäre den meisten wohl lieber gewesen, sie seien widerlegt worden. Die Stimmung im „rechten Lager“ schwankt mittlerweile zwischen Wut, Trauer, Resignation und der Hoffnung, daß die Öffentlichkeit nun doch langsam aber sicher endlich aufwachen müsste und es so doch noch eine Chance auf eine Umkehr der Verhältnisse gäbe.

Auf der anderen Seite: Diejenigen, die in der kulturfremden Massenzuwanderung nie ein Problem sahen und bis heute bei Problemen aktiv wegsehen beziehungsweise, wie in Chemnitz, konsequent woanders hinschauen. Bei diesen One-World-Jüngern handelt es sich um eine neue deutsche „Wir haben doch von nichts gewusst“-Generation. Man merkt den Multikulti-Fans ihre linkssozialistische Prägung an. Sie wollen einfach, daß die „gute Sache“ funktioniert; ungeachtet wie unrealistisch das ist.

Man könnte die unumstößliche Liebe, der Refugees-Welcome-Fraktion zum „edlen Wilden“, als überstark ausgeprägte Philanthropie, oder als besonders bizarre Variante von Nibelungentreue, interpretieren. Dies würde die „Gutmenschen“ zwar nicht weniger schuldig, aber zumindest etwas weniger verachtenswert machen. Was diesen „benefit of the doubt“ allerdings unmöglich macht ist ihre widerwärtige Doppelmoral. Die Zuwanderer brauchen offenbar so viel von ihrer Liebe und ihrem Verständnis, daß für die Deutschen nichts mehr übrig ist. Für diese haben die linken „Menschenfreunde“ im besten Fall nur Gleichgültigkeit, im schlimmsten Fall tiefsitzenden Hass übrig.

Während deutsche Opfer für die großen Medien meist nur von regionaler Bedeutung und allenfalls eine Randnotiz wert sind, wird jeder Angriff auf einen Flüchtling, jede rassistische Beschimpfung in einem Handy-Video, zu „pogromartigen Ausschreitungen“ aufgeblasen.

Die selben „Journalisten“, die die gewalttätigen Ausschreitungen von Migranten in Frankreich oder Schwarzen in den USA, mit größtem Verständnis, als „Proteste gegen Polizeigewalt“ beschrieben haben, machen aus den weitgehend friedfertigen Demonstranten in Chemnitz einen „rechtsradikalen Mob“, der „Hetzjagden auf Flüchtlinge“ veranstaltet. Ihr Verständnis für die Beweggründe von Menschen, die aus Protest auf die Straße gehen, haben deutsche „Journalisten“ wohl exklusiv an Migranten und linksradikale Steinewerfer verpachtet.

Zumindest von seinen gewählten Volksvertretern sollte das Volk jedoch ein wenig Solidarität erwarten können. Diese bleibt den Deutschen jedoch verwehrt und ist wohl ebenfalls schon anderweitig vergeben. Die Oberbürgermeisterin von Chemnitz zeigte sich „entsetzt“, ob der Gedenkmärsche zum Gedenken des ermordeten deutschen Familienvaters. Bei einer Demonstration für einen von Rechtsradikalen ermordeten Asylbewerber wäre sie wohl selbst in der ersten Reihe mitgelaufen. Ähnliche Situationen hat es immer wieder gegeben. Wenn irgendwo in Deutschland toten deutschen Opfern gedacht wird, stehen Bürgermeister und andere Volksvertreter regelmäßig auf der Seite der Gegendemonstranten. Politiker, die ihrem Volk das Gefühl geben, sie seien für sie nur Menschen zweiter Klasse, müssen sich nicht wundern, wenn sich das Volk von ihnen und ihrer Politik endgültig abwendet.

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