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Männer sind Schweiger

Von Boris T. Kaiser

Bei einer Debatte geht es darum, wer die besseren Argumente hat. So war es zumindest, bis die sogenannte politische Korrektheit Einzug in die demokratischen Gesellschaften erlangt hat. In der heutigen Debattenkultur geht es um andere Dinge. Es geht darum, mit seinen Argumenten und Fakten niemanden zu verletzen.

Nicht ob eine Aussage sachlich, sondern ob sie moralisch richtig ist, entscheidet darüber, wie sie öffentlich bewertet wird; ja ob sie überhaupt öffentlich vorgetragen werden darf. Im Studentenparlament der Humboldt-Universität zu Berlin gibt es neuerdings noch ein weiteres Kriterium: Das Geschlecht desjenigen der das Argument vorträgt.

Männliche Debattenbeiträge als Zeitverschwendung

Die Berliner Studenten haben sich selbst eine neue Regel auferlegt. Jede Debatte soll sofort beendet werden, wenn sich keine Frauen mehr zu Wort melden. „Harte Quotierung“ nennen sie das. Den Studenten, die an dieser Stelle vermutlich lieber „Studierende“ genannt werden würden, geht es darum, die Gleichberechtigung zu stärken. Sie wollen dafür sorgen, daß Männer in einer Diskussion nicht mehr reden als Frauen. Mal ganz davon abgesehen, daß dies, wenn man die reale Welt hier als Maßstab nehmen kann, nur äußerst selten vorkommen dürfte, steckt hinter dem absurden Beschluß aber noch deutlich mehr.

Weiterlesen auf Junge Freiheit Online:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/maenner-sind-schweiger/

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