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FC St. Pauli für Schlipsträger: Die Irrfahren des HSV

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Von Boris T. Kaiser

Über viele Jahrzehnte herrschten in der Hamburger Fußballwelt ziemlich klare Verhältnisse. Sie war aufgeteilt in zwei Lager: Auf der einen Seite gab es den FC St. Pauli. Fußballerisch meist deutlich unter Mittelmaß, bezog der „Kult-Klub“ seine Popularität und die Faszination, die er auf viele ausübt, stets anderswo her. St. Pauli war immer politisch. Die Trikots braun, die Gesinnung knalle rot. Die autonome „Antifa“ hat dem Begriff „schwarzer Block“, im Stadion, eine völlig neue Bedeutung gegeben. Für St. Pauli war stets jedes Spiel ein Spiel gegen den Faschismus. Um so trauriger eigentlich, daß die meisten Spiele verloren gingen.

Der Verein für den sportlichen Erfolg, und daher für alle, denen es beim Fußball in erster Linie um Fußball geht, war in Hamburg, seit jeher, der HSV. Politik blieb beim HSV weitgehend außen vor und außerhalb des Stadions. Wenn man mal von den ständigen vereinsinternen Querelen absieht. Aber dabei ging es um eine andere Form von Politik.

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In den letzten Jahren hat sich das geändert. Auf einmal wollte der Verein auch politisch sein. Da der HSV aber immer auch der Klub des Establishments war, wollte man dabei allerdings natürlich dennoch auf der sichern Seite bleiben. Auf diese Weise ist der Verein, in den letzten Jahren, nicht nur immer weiter in die sportliche Misere geraten, sondern auch mehr und mehr zu einem politischen Karnevalsverein mutiert. 

So wollte man zwischenzeitlich beispielsweise AfD-Mitgliedern die Vereinsmitgliedschaft verweigern. Der Vorsitzende des HSV-Seniorenrats, Peter Gottschalk, der dies anregte, hat seinen Antrag später aber zurückgezogen. Stattdessen sollte in der Vereinssatzung verankert werden, daß der Klub keinen Rassismus, keine Ausgrenzung, Diskriminierung und Herabsetzung von Menschen dulde. Ob dies auch für muslimische Spieler und Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit oder Schwulen-Hass gilt, wurde nicht weiter präzisiert.

Die Regenbogenfahne wollte der HSV, in Zeiten in denen man meinen sollte er hätte andere Sorgen, aber dennoch hissen. Beim ersten Spiel in der zweiten Bundesliga beteiligte man sich an der Aktion „Hamburg zeigt Flagge“. Eine Kampagne des Homo-Aktivisten Oliver Greve zum CSD.

Das Heimspiel, gegen Holstein Kiel, hat der HSV 0:3 verloren. Wenn er nicht endgültig zum FC St. Pauli für Schlipsträger verkommen will, sollte, der einstige Hamburger Erfolgs-Fußballklub, vielleicht endlich wieder damit anfangen sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

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