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#MeTwo: Schuldzuweisung für das eigene Versagen

Von Boris T. Kaiser

Das große Jammern ist losgebrochen. Unter dem Hashtag „MeTwo“ berichten in Deutschland lebende Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung oder über das was sie dafür halten.

Auslöser der Debatte war die Rücktrittserklärung von Mesut Özil und die darin enthaltenen Rassismus-Vorwürfe. Die Schuld für seine extreme Unbeliebtheit in Deutschland suchte der ehemalige Nationalspieler nicht etwa bei sich selbst, sondern bei so ziemlich allen Anderen.

Weinerliche Kampagne

Genauer gesagt: bei so ziemlich allen Deutschen. Wer Özil für sein gemeinsames Foto mit dem türkischen Despoten Erdogan, für seine Weigerung, die deutsche Nationalhymne zu singen oder auch nur für seinen fußballerischen Schlafwandel bei den Vorrundenspielen der WM in Rußland, kritisiert, hat dafür angeblich nur einen einzigen Grund: Ausländerfeindlichkeit!

Mangelnde Selbstkritik und weinerliche Schuldzuweisungen an die deutsche Gesellschaft für das eigene Versagen. Es ist exakt diese Haltung, die sich auch in den Schilderungen vieler widerspiegelt, die derzeit unter #MeTwo über vermeintlichen Alltagsrassismus klagen.

Der durch den sogenannten „Sozial-Aktivisten“ Ali Can ins Leben gerufene Hashtag knüpft auf besonders kecke Weise an die weltweite MeToo-Debatte an. So mancher scheint mit seinen Vorwürfen diese an Albernheit noch überbieten zu wollen. Auf der nach oben offenen Sawsan-Chebli-Peinlichkeits-Skala werden gerade täglich neue Rekordwerte erreicht.

Weiterlesen auf Junge Freiheit Online:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/schuldzuweisungen-fuer-das-eigene-versagen/

 

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