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Bannon-Stiftung: Das Establishment zittert

Von Boris T. Kaiser

Die Ankündigung des ehemaligen Chefstrategen von Donald Trump, Steve Bannon, sich in Europa politisch betätigen zu wollen, hat vor allem in Deutschland großes Unbehagen ausgelöst. Politik und Medien reagierten mitunter regelrecht panisch auf eine mögliche Einflußnahme auf die Europawahlen im kommenden Jahr. Dabei ist das, was der frühere Breitbart-Chef über seine Pläne bisher verlauten lies, noch recht wage.

In den deutschen Mainstream-Medien glaubt man aber schon jetzt zu wissen, daß der Politikberater bereits Kontakt zu „rechtsextremen Parteien in ganz Europa“ habe. Das US-Nachrichtenportal Daily Beastberichtete, Bannon wolle eine Stiftung mit dem Namen „The Movement“ gründen und damit eine „rechtspopulistische Revolte“ vor den Wahlen zum Europaparlament im Frühjahr 2019 auslösen.

Zum ersten Mal den Schuß gehört

Es ist wohl auch diese Sprachgewalt, die Politiker und Redaktionen in Deutschland erschaudern läßt. Grund für die deutsche Bannon-Hysterie dürften aber durchaus auch Verlustängste der noch immer dominanten Meinungsmacher sein. Ein so erfolgreicher politischer Menschenfischer wie Bannon könnte das so liebgewonnene linksliberale Meinungsmonopol weiter beschädigen.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/das-establishment-zittert/

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