Advertisements

Özil hat Deutschland verstanden

 

Spenden

Freiwillig bezahlen um eine Gegenöffentlichkeit zum linksgrünen Mainstream zu unterstützen:

€1,00

Von Boris T. Kaiser

Viele glauben, in dem weinerlichen und vorwurfsvollen Rücktritt von Mesut Özil, den finalen Beweis zu erkennen, daß der Ex-Nationalspieler, mit den türkischen Wurzeln, als Mensch und Staatsbürger nie wirklich in Deutschland angekommen ist. Dies ist ein Trugschluss. In Wahrheit zeigt Özil, mit der Art und Weise seines Abgangs, daß er Deutschland verstanden und durchschaut hat, wie wohl kaum ein anderer seiner Mannschaftskollegen.

Mesut Özil hätte allen Grund zur Demut gehabt. Die Aufregung, um sein gemeinsames Foto mit dem türkischen Despoten Erdogan, so kurz vor der Fußball-Weltmeisterschaft, hat der Mannschaft massiv geschadet. Dies hätte ihm als Profi bewusst sein müssen. Übrigens ganz unabhängig von politischen Inhalten oder persönlichen Beweggründen. Man stelle sich vor, ein Spieler des DFB-Teams hätte sich, kurz vor der Abreise nach Russland, zu einem Besuch bei Donald Trump begeben, oder sich mit einem Politiker der umstrittenen AfD fotografieren lassen. Die Aufregung wäre wohl mindestens genauso groß, vermutlich sogar noch größer gewesen. Vor solcherlei politischen Querelen sollte man seine Mannschaft bewahren. Erst recht, vor einem so wichtigen Wettbewerb wie einer Weltmeisterschaft. Dies ist das Mindestmaß an Professionalität, daß man von einem hochbezahlten Berufsfußballer erwarten darf. Özil verdient sein Geld schließlich nicht als Politiker oder als politischer Kommentator. Er würde für die Gehälter, die in diesem Bereich selbst Spitzenleuten bezahlt werden, wohl auch kaum morgens aus dem Bett aufstehen. Mesut Özil ist Profisportler. Er sollte sich auch so verhalten.

Es gibt immer wieder Stars, die in ihrem Tätigkeitsbereich so überragend sind, daß man ihnen kleinere und größere Skandale nachsieht. Allerdings nur dann, wenn sie in der Lage sind, die durch sie verursachten Scharten auszuwetzen. Auch Özil hätte diese Möglichkeit gehabt. Ihm fehlte offenbar das Vermögen oder schlicht der wirkliche Wille. Hätte er eine alles überragende WM gespielt, die Konkurrenz und die eigenen Mitspieler fußballerisch überflügelt, sein Erdogan-Skandal wäre wohl schnell vergeben und vergessen gewesen. 

Özil spielte eine miserable WM. Er wirkte stets, wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Hätte er nicht die weit aufgerissenen Glubschaugen, man hätte meinen können, er wäre auf dem Platz im Laufen, oder besser gesagt im Stehen, eingeschlafen. Wer gesehen hat, wie unmotiviert sich Mesut Özil, schon von der ersten Spielminute an, über den Platz schleppte, hätte glauben können, er befinde sich in der 118 Minute der Verlängerung und hoffe auf ein erlösendes Elfmeterschießen; bei dem er natürlich die anderen schießen lassen würde. Wer einen wie Özil in der Mannschaft hat, der braucht keine großen Niederlagen um runtergezogen zu werden; der hat schon verloren, bevor der Schiedsrichter überhaupt angepfiffen hat.

Özil hat also in zweifacher Hinsicht versagt. Durch seine zutiefst unprofessionelle Entscheidung, so kurz vor dem Turnier einen politischen Skandal zu riskieren, und mit seiner katastrophal schlechten Leistung bei dem Turnier selbst.

Für einen deutschen Spieler, ohne Migrationshintergrund, hätte es in einer vergleichbaren Situation wohl keinen Ausweg gegeben, seinen Namen reinzuwachsen, außer erbarmungsloser Selbstkritik und der demütigen Bitte um Entschuldigung.

Özil, als Deutscher mit türkischen Wurzeln, hatte eine zweite Möglichkeit aus der Nummer rauszukommen. Er konnte die Schuld von sich auf andere abwälzen, indem er die in Deutschland immer funktionierende Rassismus-Karte zieht. Das wusste Mesut Özil offenbar, oder man hat es ihm gesagt und angeraten.

Natürlich hat der Trumpf, der Rassismus-Karte, auch in diesem Fall erfolgreich gestochen. Dies zeigen die Reaktionen, auf das vor Selbstmitleid strotzende Statement des Fußballmillionärs, aus Politik und Medien.

Es herrscht größtes Verständnis für die Vorwürfe, die das Migrantenkind gegenüber dem Land vorbringt, das ihn gefördert ihn gefördert und letztlich groß gemacht hat. Für viele Kommentatoren aus dem linken Spektrum sind Ausländer eben grundsätzlich immer Opfer, egal wie erfolgreich sie sind. Auch sind Menschen mit Migrationshintergrund offenkundig immer unschuldig und gut, völlig gleich, wie idiotisch sie sich verhalten haben.

Die Justizministerin persönlich fühlte sich bemüßigt, dem armen Fußballmillionär bei seiner Abneigung gegenüber seinem „Heimatland“ und den von ihm erhobenen Rassismus-Vorwürfen zur Seite zu springen. Auf Twitter schrieb Katarina Barley: 

„Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fußballer wie Mesut Özil in seinem Land wegen Rassismus nicht mehr gewollt und vom DFB nicht repräsentiert fühlt“

Bildschirmfoto 2018-07-23 um 18.52.36

Abgesehen davon, daß Özil schon lange kein großer deutscher Fußballer mehr ist, muss die Frage erlaubt sein, wann er sich denn jemals in Deutschland gewollt oder zuhause gefühlt hat. Verhalten hat er sich, dem Land dessen Trikot er lange trug gegenüber, jedenfalls stets ziemlich distanziert. Auf jeden Fall distanzierter als dem türkischen Präsidenten Erdogan gegenüber.

Auch Jakob Augstein äußerte sich auf Twitter mitfühlend zum Özil Statement:

„In den Augen Grindels und seiner Unterstützer bin ich Deutscher, wenn wir gewinnen – und Ausländer, wenn wir verlieren.“ Der deprimierenste Satz im Statement von #Oezil

Bildschirmfoto 2018-07-23 um 12.33.29

Die Emotionale Nähe Augsteins ist wenig überraschend. Neben der Tatsache, daß sich beide, schon in frühen Jugendjahren, keine Sorgen um Geld machen mussten, verbindet den Fußballer und den Verlegersohn, eben auch ihre ablehnende Haltung gegenüber allem was deutsch ist. Man kann sich direkt vorstellen, wie Jakob Augstein, jedes mal, wenn Özil das Singen der Hymne verweigerte, mit der Hand auf dem Herzen und einer Träne der Rührung im Auge, auf dem heimischen Designer-Sofa saß.

Ebenfalls sehr nahe fühlt sich Sawsan Chebli, dem Jammerlappen Özil. Auch das ist wenig überraschend. Mit seiner mangelnden Fähigkeit zur Selbstkritik, seiner konsequenten Integrationsverweigerung und seinem weinerlichen Selbstmitleid, dürfte Özil für Chebli wie ein Bruder sein. So twittert sie auch:

„Dass #Özil geht, ist ein Armutszeugnis für unser Land. Werden wir jemals dazugehören? Meine Zweifel werden täglich größer. Darf ich das als Staatssekretärin sagen? Ist jedenfalls das, was ich fühle. Und das tut weh.!“

Bildschirmfoto 2018-07-23 um 12.31.15

Das einzig positive, daß Chebli der Sache wahrscheinlich abgewinnen kann, ist ,daß sie mal wieder öffentlich erwähnen konnte, daß sie STAATSSEKRETÄRIN ist. Bleibt zu hoffen, daß ihr keiner der alten Herren beim DFB jemals ein Kompliment zu ihrer Jugend und ihrem guten Aussehen macht. Sie würde sich wohl ein Leben lang nicht mehr von dieser Demütigung erholen.

Die türkische Gemeinde fordert derweil den Rücktritt der gesamten DFB-Spitze.

Das antideutsche Meinungskollektiv reagiert, wie Özil es erwartet hat. Pech nur für ihn und die seinen, daß das Volk nicht mehr mitzieht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: