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Die Gebete sind verstummt

Von Boris T. Kaiser

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“, heißt es. Wie sehr er sich an wirklich alles gewöhnen kann, zeigen die mittlerweile zum traurigen europäischen Alltag gewordenen islamischen Attentate wie jüngst das in Lüttich. Ein „Allahu Akbar“-schreiender Mann greift mit einem Messer zwei Polizistinnen von hinten an, sticht mehrfach brutal auf sie ein, um ihnen dann die Dienstwaffen zu entreißen und sie damit zu erschießen. Danach eröffnet er das Feuer auf ein geparktes Auto und tötet einen 22 Jahre jungen Mann auf dem Beifahrersitz. Daraufhin verschanzt er sich in einer Schule, wo er eine Angestellte als Geisel nimmt. Als eine Spezialeinheit der Polizei anrückt, stürmt er wildschießend heraus.

Eine solche Tat im Herzen Europas hätte die Menschen vor wenigen Jahren noch massiv entsetzt. Im Fernsehen hätte es stundenlange Live-Schalten und Sondersendungen gegeben und auf der Straße, bei der Arbeit, in der Schule und an der Uni tagelang kaum ein anderes Thema. Erinnert sich noch jemand, wie emotional angefaßt wir alle nach den ersten großen islamischen Terroranschlägen in Paris vor drei Jahren waren? Nach den Terrorakten am Rande des Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich oder dem Anschlag auf die Redaktion des Satire-Magazins Charlie Hebdo?

Weiterlesen auf Junge Freiheit Online:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/die-gebete-sind-verstummt/

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