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Im Elfenbeinturm brennt noch Licht

Von Boris T. Kaiser

Angela Merkel steht seit letzter Woche in einer Reihe mit Mutter Teresa, dem Dalai Lama und Michail Gorbatschow. Genau wie diese Persönlichkeiten hat jetzt auch die Kanzlerin der Grenzöffnung die „Lampe des Friedens“ des Franziskaner Ordens von Assisi verliehen bekommen. Man könnte Merkel auch in eine Reihe mit dem Terroristen Jassir Arafat stellen. Denn auch dieser hat den Friedenspreis bereits erhalten. Genau wie der polnische Gewerkschaftsführer Lech Walesa und die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI.

Die Namen zeigen, wie willkürlich solche Auszeichnungen in der Regel vergeben werden. Spätestens seit dem Literaturnobelpreis für Bob Dylan und dem Friedensnobelpreis für den damals noch kaum im Amt angekommenen Barack Obama weiß man, daß selbst diese, für viele lange Zeit die höchste vorstellbare Ehrung, nicht viel mehr wert ist, als ein „Echo“ oder ein Integrationsbambi. Wer ernsthaft glaubt, ausgerechnet bei der „Lampe des Friedens“ ginge es wirklich um echte Leistungen im Sinne des Weltfriedens, der glaubt wahrscheinlich auch, beim „Unwort des Jahres“ ginge es tatsächlich um sprachliche Verfehlungen.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/im-elfenbeinturm-brennt-noch-licht/

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