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Kaisers royaler Wochenrückblick: Campino, zweierlei EU und Messe mit Greta

Campino ist seit Montag britischer Staatsbürger. In einer Zeit, in der viele Briten auf Grund des Brexit mit ihrer Staatsbürgerschaft hadern, gab der Frontmann der „Toten Hosen“ ein wichtiges Bekenntnis zur nationalen Selbstbestimmung ab. Wie den Brexit-Gegnern in Großbritannien zum Trotz, wagte er mit stolzen 56 Jahren quasi den Brexin und gehört jetzt ganz freiwillig einem der in linken Kreisen wohl meistgehaßten Völker Europas an.

Sollte der Sänger das doch irgendwie anders gemeint haben, wäre auch das halb so schlimm. Campino hat nun immerhin die doppelte Staatsbürgerschaft. Wir dürfen also darauf hoffen, daß, wenn wir schon „halbdeutsche“ IS-Terroristen und ausländische Kriminelle nicht loswerden, wir vielleicht wenigsten den Kopf der „Opel-Gang“ irgendwann einmal abschieben können, indem wir ihm einen der beiden Pässe einfach wegnehmen. Den richtigen versteht sich!

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/kaisers-royaler-wochenrueckblick-3/

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Manfred Weber und die Demokratie: Amtsmißbrauch mit Ansage

Von Boris T. Kaiser

„Wäre die EU ein Staat, der die Aufnahme in die EU beantragen würde, müßte der Antrag zurückgewiesen werden – aus Mangel an demokratischer Substanz“, sagte einst der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz. Nun will ausgerechnet der EVP-Kandidat für das Amt des Kommissionspräsidenten, Manfred Weber, die EU noch ein ganzes Stück undemokratischer machen und EU-skeptischen Parteien die finanziellen Mittel streichen.

Parteien, deren Ziel es sei, „die Europäische Union zu zerstören, sollten künftig kein Geld mehr erhalten aus europäischen Töpfen“, sagte der CSU-Mann der Welt. Auch Unterstützungszahlungen aus Nicht-EU-Staaten sollen, wenn es nach ihm geht, bald gar nicht mehr erlaubt sein.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/amtsmissbrauch-mit-ansage/

Boris T. Kaiser: George Orwell lässt grüßen

Ein Kommentar von Boris T. Kaiser zur EU-Reform des Urheberrechtsgesetzes

Was lange währt, wird endlich schlecht; könnte man sagen angesichts dessen, was die Parlamentarier da in Straßburg in Sachen Netzpolitik beschlossen haben. Allen Kritikern und guten Argumenten zum Trotz stimmten 348 Abgeordnete für den zuvor ausgeklüngelten Kompromiss und damit für eine massive Einschränkung der Freiheit im Internet.

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https://www.deutschland-kurier.org/boris-t-kaiser-george-orwell-laesst-gruessen/

„Looks like shit. But saves my life“: Diskriminierend schön

Von Boris T. Kaiser

Es kam wie es kommen mußte. Die „Looks like shit. But saves my life“-Kampagne des Bundesverkehrsministeriums in Zusammenarbeit der ProSieben-Erfolgsshow „Germany’s Next Topmodel“, bei der Models nur in Unterwäsche und einem Fahrradhelm bekleidet für mehr Eigensicherung im Straßenverkehr werben, hat empörte Reaktionen im feministischen Lager der Parteien ausgelöst.

Die Frauen in der SPD fordern einen Stop der Werbeaktion. Maria Noichl, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, sagte der Bild am Sonntag: „Es ist peinlich, dumm und sexistisch, wenn der Verkehrsminister seine Politik mit nackter Haut verkauft. Deshalb: Runter mit den Plakaten.“ Auch die Grünen haben sich pflichtbewußt und routiniert über die leichtbekleideten Helm- und Werbeträgerinnen empört. „Statt auf sexistische Werbung ohne Wirkung zu setzen, sollte Scheuer endlich ernsthaft für die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen sorgen“, kritisierte Grünen-Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/diskriminierend-schoen/

KRW #2

Die Woche starte mit dem „Equal Pay Day“. An diesem wurde einmal mehr alles aufgefahren, was die feministische Linke an alternativen Fakten zu bieten hat, um die angebliche Ungleichbehandlung von Männern und Frauen beim Arbeitslohn zu belegen. Wer wissen möchte, wie Stichhaltig diese „Argumente“ sind, der muß sich im Grunde nur einmal selbst fragen, wie oft er es in der eigenen beruflichen Laufbahn erlebt hat, daß der Chef die gesamte Belegschaft um sich versammelte, um folgende Ansage zu machen: „Liebe Werktätige, ab nächstem Monat bekommen alle Angestellten dieser Firma zehn Prozent mehr Lohn. Außer die Frauen.“

Meinen neuen Wochenrückblick hier Weiterlesen:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/kaisers-royaler-wochenrueckblick-2/

Länderspielauftakt: Tote Hose beim genderneutralen Stadionerlebnis

Von Boris T. Kaiser

Der Begriff der „Diversity“, das inzwischen nahezu allgegenwärtige Zauberwort der politischen Linken, durch das die Gesellschaft in allen Bereichen bunter und damit besser werden soll, hat inzwischen auch den Fußball voll und ganz erreicht. Beim ersten Länderspiel der Saison am gestrigen Mittwoch gegen Serbien wollte der Deutsche Fußballbund (DFB) seinen Fans erstmals ein „genderneutrales Stadionerlebnis“ bieten.

Neben Herren- und Damentoiletten gab es in Wolfsburg auch Unisextoiletten im sanitären Angebot. Außerdem konnten Zuschauer aussuchen, ob sie sich von männlichen oder weiblichen Ordnern kontrollieren lassen wollten. Wer lange keinen körperlichen Kontakt zum anderen Geschlecht hatte, konnte bei diesem „genderneutralen Stadionerlebnis“ also aus diversen Gründen durchaus auf seine Kosten kommen.

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/tote-hose-bei-genderneutralem-stadionerlebnis/

Maischberger: Schulz poltert gegen die Briten

„Populisten gegen Europa: Ist der Brexit erst der Anfang?“ lautete das Thema am Mittwoch abend für den Talk bei Sandra Maischberger. Einige derer, die Europa da vor den „bösen Populisten“ schützen wollten, offenbarten dabei ein äußerst fragwürdiges Demokratie-Verständnis.

Die britische Musikjournalistin Shona Fraser nannte ihre Landsleute, die für den Brexit gestimmt haben, schlicht „ein paar Irre“. Die ehemalige „Deutschland sucht den Superstar“-Jurorin hofft auf ein zweites Referendum.“

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https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2019/schulz-poltert-gegen-die-briten/