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Carolina Rosales0 Abgehoben und größenwahnsinnig

Von Boris T. Kaiser

Der linksgrünen Meinungselite wird oft vorgeworfen, sie würde sich den Lebenswirklichkeiten entziehen, die sie der Mehrheitsgesellschaft aufoktroyieren möchte. Die Autorin und Journalistin Caroline Rosales hat sich in der Berliner Morgenpost nun ganz offen zu ihrem Elfenbeinturm-Lebensstil bekannt.

Sie gesteht: „Mein Sohn geht auf eine Privatschule.“ Allerdings betont sie, daß dies „nicht das Ergebnis elitären Denkens“ sei. Der Grund dafür, daß sie ihren Sprößling auf die Privatschule schickt, sei auch nicht etwa der hohe Migrantenanteil an den staatlichen Bildungseinrichtungen. „Nein, im Gegenteil, etwas mehr kulturelle und internationale Einflüsse wären ja schön“.

Wer ist nun also schuld daran, daß das Kind von Caroline Rosales nicht mit Ali und Mohammed auf dem Schulhof um das Smartphone rangeln darf? Schuld sind die, die in diesen Tagen eigentlich an fast allem schuld zu sein scheinen: Die AfD-Wähler.“

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https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/abgehoben-und-groessenwahnsinnig/

Reihe: Die Erfolgs-Strategien und Propaganda-Tricks der Kulturmarxisten – Teil III: Deutungshoheiten

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BTK

Von Boris T. Kaiser

Geschicktes Schludern mit Zitaten

Wir haben bereits gelernt, daß Linke die Deutungshoheit darüber erlangt haben, was eine legitime politische Äußerung ist und was nicht. Eine Propaganda-Strategie die daran anknüpft lautet: „Was nicht passt, wird passend gemacht.“ Oder genauer: „Was nicht unpassend ist, wird unpassend gemacht.“ Die Linke hat es geschafft, der Öffentlichkeit einzureden, daß es so etwas wie eine demokratische Rechte gar nicht geben kann. Der Vorteil, den diese Monopolstellung der „demokratischen Linken“ im Wettbewerb der Ideen bringt, dürfte auf der Hand liegen. Kein Wunder, daß sie dieses rosa-rot-grüne Privileg mit allen Mitteln verteidigen will. Ihre Hauptfeinde sind daher auch nicht echte Neonazis und Rassisten, von denen es in unserem aufgeklärten Zeitalter sowieso nur noch sehr wenige gibt, sondern vernünftige Konservative, die mit rationalen Argumenten zu überzeugen wissen. Vor allem, wenn diese auch noch eine Rhetorik drauf haben, die bei der breiten Mitte der Gesellschaft gut ankommt. Stichwort: „Rechtspopulismus“.

Wenn ein solcher Rechter seine „demokratische Maske“ partout nicht fallen lassen will, muss man sie eben vom Gesicht reissen. Zur Not indem man ihm Aussagen andichtet, die er so nie geäußert hat. Aus dem Zusammenhang reissen, bewusst fehlinterpretieren, falsch übersetzen. So lautet die Erfolgsformel bei der Veröffentlichung und Verbreitung der Meinungen des politischen Gegners. Linksgrüne Journalisten beherrschen diese Formel so gut wie das „copy and paste“. Weiterlesen

Der identitäre Dalai Lama

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Von Boris T. Kaiser

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BTK

Europa gehört den Europäern! Mit dieser identitären These stehen Rechte neuerdings nicht mehr alleine da. Der Dalai Lama hat sich für Rückführungen von Flüchtlingen in ihre Heimatländer ausgesprochen. Das Oberhaupt der Tibeter sieht die Europäer lediglich in der moralischen Verpflichtung jenen zu helfen, deren Leben tatsächlich bedroht sei. Aber auch diese sollten, nach Ansicht des buddhistischen Mönchs, irgendwann in ihre Heimat zurückkehren. 

Bei einer Konferenz im schwedischen Malmö sagte der Dalai Lama in Richtung der Europäer: „Nehmt sie auf, helft ihnen, bildet sie aus, aber am Ende sollten sie ihre eigenen Länder aufbauen.“  Es ist noch gar nicht so lange her, da hätte es für eine solche Botschaft nicht höchster buddhistischer Weisheit bedurft. Bevor sich die großen Volksparteien, im einstigen Land der Dichter und Denker, auf Talfahrt in die geistige Tiefebene des Multikultiwahns gemacht haben, hätte das Zitat eine ganz normale Forderung aus der Union oder der SPD sein können. Heute wird diese gesunde Mischung aus Nächstenliebe und Selbsterhaltungstrieb wohl den meisten deutschen Volksvertreter-Mimen vor Wut und Empörung die Gesichter AfD-blau anlaufen lassen. Spätestens mit seinem Satz: „Ich denke, Europa gehört den Europäern“, dürfte sich der Dalai Lama dann vermutlich auch endgültig für die Anrufliste von Johannes „Ich krieg Dich, Du Schlampe!“ Kahrs qualifiziert haben. Weiterlesen

Spiegel-Interview: Denunzieren, aber richtig

Von Boris T. Kaiser

Ein gutes Arbeitsplatzklima ist den Deutschen wichtiger als hohe Gehälter. Dies ergeben zumindest immer wieder die zahlreichen Umfragen, die zu diesem Thema veröffentlicht werden. Nun gibt es für viele Menschen in diesem Land kaum etwas, was ihnen mehr die Stimmung verhagelt, als von den „eigenen Ansichten“ abweichende Gedanken Anderer. Man schaut schließlich nicht jeden Abend die „Tagesschau“, um am nächsten Morgen am Arbeitsplatz die darin ans Volk ausgegebenen „Fakten“ zu diskutieren.

In der Regel muß man das heutzutage auch nicht mehr. Inzwischen weiß schließlich jeder – vom Topmanager bis zum Praktikant – welche Sicht der Dinge die richtige oder zumindest die politisch korrekte ist. Dennoch kommt es manchmal immer noch vor, daß sich der ein oder andere Kollege etwas Unverzeihliches leistet: Eine eigene Meinung!

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https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/denunzieren-aber-richtig/